Politblog
Oscar Mazzoleni am, Freitag 18. April 2014

Politische Umfragen dürfen kein Monopol sein

Heute vergeben wir eine Carte Blanche an Oscar Mazzoleni, Politologe.

Aujourd'hui nous donnons Carte Blanche à Oscar Mazzoleni, politologue.

Die Diskussionen, die gegenwärtig über die VOX-Umfragen geführt werden, können von zwei Seiten her betrachtet werden: Einerseits tauchen Fragen auf, die sich letztlich auf die Methodenwahl beziehen, im vorliegenden Fall die angeblich zu tief geschätzte Stimmbeteiligung von jungen Erwachsenen beim Urnengang vom 9. Februar. Aus diesem Blickwinkel sind auch – punktuelle – Lösungen denkbar, etwa eine offizielle Datenerhebung zur Stimmbeteiligung nach Alter.

Andererseits stellt sich auch die wesentlich delikatere Frage nach der Verlässlichkeit dieser Art von Umfragen (die übrigens von der Öffentlichkeit finanziert werden) an und für sich. Es kommen Zweifel auf: Wenn man davon ausgeht, dass im vorliegenden Fall die Stimmbeteiligung der jungen Stimmbürger zu tief geschätzt wurde, so liegt der Verdacht nahe, dass auch andere Aspekte dieser Umfrage oder früherer Umfragen in Zweifel gezogen werden können. Das würde heissen, dass die Umfrageergebnisse auf die eine oder andere Art verzerrt wären. Damit stehen die öffentliche Glaubwürdigkeit von VOX und dessen Analysen auf dem Spiel. Gäbe es vielleicht andere Mittel und Wege, eine solche Umfrage durchzuführen?

Dem Institut GfS Bern wird zu viel Verantwortung übertragen.

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Der Herr der Umfragen: Claude Longchamp, Chef von GfS Bern. Foto: Keystone

Dass derartige Mandate über mehrere Jahre hinweg an ein und dasselbe gewinnorientierte Unternehmen vergeben werden, ist in der Schweiz wahrscheinlich eine Ausnahme. Natürlich hütet jedes Privatunternehmen seine Geheimnisse, und das mit gutem Grund. Man kann sich aber doch fragen, ob derartige statistische Auswertungen, die die Wahrnehmung von Volksabstimmungen – wie jene vom 9. Februar – beeinflussen können, unter das Geschäftsgeheimnis fallen sollen. Übrigens wurde dasselbe Privatunternehmen, das dank eines mehrjährigen Mandats der SRG ein Quasi-Monopol für Erhebungen im Vorfeld von Volksabstimmungen innehat, angesichts der Schere, die sich zwischen den Prognosen und den tatsächlichen Abstimmungsergebnissen in bestimmten Fällen auftat, schon mehrfach angezweifelt. Man könnte nun glauben, das Unternehmen würde nicht über die erforderlichen Kompetenzen verfügen. Das ist aber nicht der Fall: GfS Bern ist ein Befragungsinstitut, das eine hohe Qualität aufweist.

Allerdings wird dem Institut zu viel Verantwortung übertragen: Es ist das einzige Institut, das als öffentliche Autorität in Sachen eidgenössische Abstimmungen auftritt oder auftreten sollte, und man überlässt ihm die Wahl über statistische Auslegungen, die eigentlich Gegenstand einer wissenschaftlichen Debatte bilden sollten. Wäre dem nicht so, könnte die Lösung wie in anderen Ländern darin bestehen, dass man eine echte Konkurrenz zwischen gewinnorientierten Unternehmen spielen lässt. Wichtig ist auch der Hinweis, dass die Wahl der Methoden, die Meinungsumfragen zugrunde liegen, die Folge der bislang gesammelten Erfahrungen und einer bestimmten Arbeitsweise ist, die sich etabliert hat. Bei den VOX-Umfragen jedenfalls, die es schon seit mehreren Jahren gibt, ist das der Fall. Die Vorgehensweise kann sich allerdings als unzulänglich erweisen, wenn die Meinungsbildung bei Volksinitiativen unübliche Wege einschlägt, wie das etwa bei der Minarett-Initiative oder anderen Initiativen aus der letzten Zeit der Fall war.

Ob man nun will oder nicht: Die Strategien für die Abstimmungskampagnen der Behörden, der Parteien und der Initiativkomitees hängen heutzutage stark von dem ab, was die Meinungsumfragen ergeben, und zwar sowohl vor wie auch nach jedem Urnengang. Je mehr die Abstimmungsergebnisse in einer mehr oder weniger nahen Zukunft von einer unentschlossenen Wählerschaft entschieden werden, desto grösser wird die Abhängigkeit von Umfragen werden. Das ist mit ein Grund, weshalb die Diskussion rund um die kürzlich erfolgte Umfrage von VOX als Chance gesehen werden sollte, vertieft über die Art und Weise nachzudenken, wie politische Umfragen in der Schweiz am besten gestaltet werden.

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Oscar Mazzoleni ist Lehr- und Forschungsrat für Politologie an der Universität Lausanne.
est maître d’enseignement et de recherche en Science politique, Université de Lausanne

46 Kommentarecommentaires zusur “Politische Umfragen dürfen kein Monopol sein”

  1. Bürge sagt:

    Man soll aufhören, mit solchen Prognosen. Warten wir doch das Resultat von Abstimmungen ab. Dann wissen wir es ganz genau. Geld, das sicher sinnvoller eingesetzt werden könnte, wird damit auch noch gespart. Für den normalen Stimmbürger sind solche Prognosen so oder so nicht von Wichtigkeit. Aber die Massenmedien füllen natürlich sehr gerne Sendezeiten oder Zeitungen. Wenn die Parteien solche Vorausprognosen wünschen sollen sie diese in Auftrag geben und natürlich auch berappen.

    • Senn Margrith sagt:

      Absolut richtig

    • Romy sagt:

      gfs-Umfragen beim de Weck-TV und in Zeitungen sind pure Absicht, doch Vernunftbegabte wissen, dass die Mainstreammedien absolut links sind und so pure Manipulation betreiben. Longchamp als SP-Mitglied und Zudiener des ultralinken de Weck zielen auf Provokation und Manipulation. Nur gut, dass sich ein Grossteil der Stimmenden den gesunden Menschenverstand bewahrt und sich von Longchamp und dem de Weck-TV nicht blenden bzw. manipulieren lassen. Longchamp unterstelle ich, dass er nur linksregierte Gemeinden für Umfragen auswählt, Transparenz wäre bei diesem Herrn mit Fliege mal angesagt.

    • Naseweis sagt:

      und wenn die dann herusgegeben werden, sieht man unter wessen “Deckel” sie liegen und kann sich den Rest selber zusammenreimen!

  2. Huber Alice sagt:

    bravo, ich bin auch der Meinung, dass die Umfragen vor den Abstimmungen Einfluss haben, ja dass sie sogar manipulieren.

  3. Paul Moser sagt:

    Vielen Dank – sehr wichtige Gedanken und vor allem auch die Forderung, sich mit der Materie vertieft auseinander zu setzen. Es kann wirklich nicht sein, dass eine monopolistische “Bewirtschaftung” der angeblichen Meinung der Stimmbürger geschehen darf. Auch wäre es sehr interessant zu wissen, welche Einflüsse die Publikation ständig neuer Umfrageergebnisse über das Stimmverhalten haben. Man versucht ja dauernd, Bürger und Konsumenten zu beeinflussen. Mit welchem Ziel und wer gibt die Ziele vor?

  4. Meier Pirmin sagt:

    Die Umfragen, etwa betreffend den Gripen, wo eine Ablehnung festgestellt wird, sind ein Indiz dafür, dass eine Annahme des Gripen je nachdem zu erhoffen oder zu befürchten ist. Möglicherweise handelt es sich um den sog. Oedipus-Effekt, also die kontraproduktive Wirkung angeblicher Voraussagen auf das Geschehen. Da auf Voraussagen, was die Umfragen zwar nicht sein wollen, reagiert wird, kommt jeweils das Gegenteil davon heraus.

  5. Roland Steiner sagt:

    Solche Umfragen sind vollkommen unnötig und haben keinen wissenschaftlichen Wert. Wenn eine private Firma solche Umfragen nutzen will, ist dies ihre Sache, dass ich aber solchen Unsinn mit meinen Steuern finanzieren muss ist nicht akzeptabel. Dies sogar, wenn die Umfragen auch noch bessere Resultate ergeben würden. Schlussendlich wird ja dann doch nichts basierend auf solchen Umfragen geändert oder umgesetzt. Auch diese Abstimmungssendungen mit Hochrechnungen usw. sind doch vollkommen unsinnig aufgebaut. Am Abend stehen die Resultate fest und die Diskussionen können beginnen.

  6. M. Seiler sagt:

    Es wäre schon viel gewonnen, wenn die politischen Analysen des Herrn Longchamp wegfallen würden. Vor Abstimmungen so oder so unzulässig da beeinflussend, nach Abstimmungen meist in platte Entschuldigungen für das Danebenliegen ausufernd und teilweise beleidigend für die Abstimmenden, die seinen wahrgesagten Trends nicht gefolgt sind.

  7. Naseweis sagt:

    Verlässlichkeit dieser Art von Umfragen (die übrigens von der Öffentlichkeit finanziert werden) ist in m.Augen immer sehr zweifelhaft.
    1. der/die Fragenden sind sehr oft ihrer eigenen Meinung verhaftet und können deshalb schon die Fragen nicht unbeeinflusst stellen.
    2. Oft sind die Befragten in einer Zwickmühle, je nach Thema der Befragung/Stimmung i.d. Bevölkerung werden sich vermutlich unzähle, trotzt der zugesicherten Anonymität, nicht dazu hinreissen lassen die ehrliche Meinung zu äussern
    Was ich bei den Umfragen äussere muss noch lange nicht meine wirkliche Meinung sein.

    • Alex Kramer sagt:

      Ich stimme Ihnen zu, insbesondere im Punkt 2. Da stehen Sie mit einem Alias so richtig im Mittelpunkt der Aussage.
      Weshalb können vernünftig Denkende nicht mit Ihrer wahren Identität zu ihrer Aussage stehen? Haben Sie Angst vor Putin (falls er es bis nach dem Fall Ukraine bis nach EUropa schafft), der NSA oder unserem Nachrichtendienstli mit seinen Fichen?

  8. Sandra Jakob sagt:

    Die Universitäten Basel,Bern, Freiburg, Genf, Lausanne, Luzern und Zürich haben alle eine politwissenschaftliche Abteilung. Den Umfrageauftrag würde man also besser an mindestens 3 dieser Universitäten vergeben. Dort kann dies direkt als Teil der Forschung genutzt werden (Methodenevaluation) und man kann sicher sein, dass die Universitäten bestrebt sein werden realitätsnahe Umfrage-Ergebnisse zu liefern.

    • Kurt Weiss sagt:

      Im Prinzip bin ich ganz Ihrer Meinung. Die Vergabe dieser Umfragen an mindestens zwei Universitäten (eine in der Deutschschweiz eine in der Westschweiz) wäre eine sehr gute Lösung. Zwei verschiedene Institute würden den Bürgern die Spannweite solcher Umfragen vor Augen führen. Das Monopol GfS/SRG hat ausgedient und die ohnehin öffentlichen Mittel, die dieses Monopol am Leben halten, wären bei unseren staatlichen Universitäten besser aufgehoben.

  9. Philipp sagt:

    Wozu braucht es eigentlich solche Umfragen vor Abstimmungen? Können wir uns nicht einfach das Endergebnis abwarten?

  10. Hans Gerber sagt:

    Ich habe es mir zum Sport gemacht, irgendetwas bei Umfragen zu erzählen, nur nicht meine Meinung. Wenn ich die Fehleinschätzungen sehe, muss ich davon ausgehen, dass ich nicht der einzige bin. Daher liebe Demoskopie-Büros|, fragt nur weitere, glaubt einfach nicht daran, was die Leute euch erzählen – und vor allem, nennt es wissenschaftlich, was ihr macht.

  11. Hans Lips sagt:

    Diese “Umfragen” in der Schweiz sind längst zum politischen Werkzeug verkommen.Ferner sollten, wie in andern Ländern, 4 Wochen vor einer Abstimmung keine Umfragen mehr zugelassen werden.Derartige Umfragen kommen aus der Markenartikelindustrie, wo man z.B. wissen wollte, wer welch Zahnpasta benützt.Die Umfrageresjultate sind nie so genau, wie es die Veranstalter gerne haben wollen.Die kürzlichen Fehlschläge zeigen den Schwachsinn schon sehr deutlich..

  12. Roger Möschler sagt:

    Dass die Prognosen von SP-Mitglied Herr Longchamp selten stimmen, kann man ja noch amüsiert zur Kenntnis nehmen. Aber seine altlinken und selbstverliebten Kommentare, die er im SRF absondern darf, sind einfach nur ärgerlich und peinlich.

  13. Dr. Marcel Kraus sagt:

    Herr Longchamp: Haben jetzt 17% oder rund 40% der 18-35-jährigen Wähler an der letzten Volksabstimmung vom Februar 2014 teilgenommen? Sie haben angeblich 17% festgestellt; Stichproben bei kantonalen Wahlbüros haben aber ca. 40% ergeben. Ich persönlich vertraue eher den kantonalen Wahlbehörden als Ihren wissenschaftlich verpackten Kaffeesatzstudien.

    • Remo sagt:

      L hat doch als Politologe keine ausreichend grosse Ahnung von Statistik, das ist der Grund. Er kann sich einfach ohne die nötige Kompetenz zu haben, gut und fernsehgerecht in Szene setzen.

      • Max sagt:

        Ich weiss ja nicht wo Longchamp studiert hat, aber Statistik ist ein wichtiger Bestandteil der Politikwissenschaften.
        Die hohe Abweichung der Hochrechnungen liegt an der geringen Zahl der Stichproben im Vergleich zur gesamten Stimmbevölkerung, da sollte Longchamp als Politologe tatsächlich feststellen, dass ein solches Forschungsdesign ein hohes Fehlerpotential bietet.

  14. bernhard moser sagt:

    Ein Hauptproblem ist, dass die Schweiz evtl. zu kein ist und das nicht jede Woche oder mindestens einmal pro Monat von bis zu 6 Instituten wie in Deutschland eine Umfrage publiziert wird. Wobei diese meist nur eine Umfrage zu den Wahlabsichten bei der nächsten Bundestags Wahl machen. Trotzdem gibt es kaum oder keine nennenswerte Konkurrenz.
    Aber grundsätzlich bin ich es einfach langsam satt, dass die SRG, als “Staatsrundfunk” und faktischer Monopolist, Umfragen in Auftrag gibt, welche dann oft noch falsch sind. Und dies alles mit meinen/unseren Zwangs-Gebühren! Das ist die Frechheit!

  15. Heinz Weber sagt:

    Warum braucht es überhaupt eine Prognose vor den Wahlen und Abstimmungen? Und warum braucht es eine danach?

    • Rico sagt:

      @H. Weber. Vermutlich meinen Sie nach der Abstimmung eine Analyse und nicht Prognose. Über die Prognosen vor einer Abstimmung kann man geteilter Meinung sein. Andererseits ist es doch ganz interessant zu erfahren wie sie das Volk schlussendlich abgestimmt hat. Welche Parteien ihre Linie durchsetzen konnten, welche nicht. Auch interessant ist zu erfahren wie die einzelnen Landesteile (Landschaft /Agglo, oder Städte) und Altersgruppen angestimmt haben.

      • Naseweis sagt:

        da diese Analysen aber. um aussagekräftig/ehrlich zu sein, müssten sie ebenfalls politisch und finanziell unabhängig sein – unter den jetztigen Verhältnissen können wir auch deren Wahrhaftigkeit vergessen!

  16. “Man könnte nun glauben, das Unternehmen würde nicht über die erforderlichen Kompetenzen verfügen. Das ist aber nicht der Fall.” Doch, ich glaube das genau ist der Fall! C. Longchamp liegt mit seinen pseudo-analytischen Prognose besonders in letzter Zeit so oft daneben, dass ihm z.B. hier in Frankreich aber sicherlich auch in Deutschland, längst die “Berufsbewilligung” entzogen worden wäre.

  17. H.Gutmann sagt:

    Ich finde es höchst bedenklich, wenn das GfS im linkslastigen SRF so quasi eine Monopolstellung hat. Entweder verzichtet nun das SRF auf diese Firma ( die von Steuergeldern lebt), oder dann werden auch andere Institute miteinbezogen. GfS liegt sehr oft daneben, die SVP wird hier regelmäßig schlechter gemacht als sie ist, was doch einen bestimmten Verdacht aufkommen lässt. Bei der letzten Abstimmung lag GfS etwas daneben, bei der Abstimmung zur Autobahnvignette massiv, bei den Minaretten war das auch so und bei den NR-Wahlen 2011 publizierte GfS auch falsche Zahlen!!

  18. Stefan Peter sagt:

    An der Qualität von GFS darf sicher gezweifelt werden, wenn sie nicht einmal Mobiltelefonnummern einschliessen bzw. Claude Longchamp sich einfach mit der faulen Ausrede aus der Verantwortung zieht, dass das neue Probleme mit sich bringe und er den Fragebogen um die Hälfte kürzen müsste. Dann löst die Probleme, ihr seid doch Profis! Die WEMF kann es auf jeden Fall bei der Reichweitenmessung der Printmedien. Oh, die WEMF arbeitet ja nicht mit GFS :-).

  19. Josef Stalder sagt:

    Kafisatzleser, Astrologen, und das GFS Institut könnten Ihre Prognosen zusammenlegen. Ich wette, dass auf diese Art ermittelte Prognose nicht ungenauer würde.

  20. Pfister Erich sagt:

    Für mich gilt als neue Masseinheit für Irrtümer und Fehler: “Longchamp”.
    Schade für meine Gebühren- und Steuergelder: solche Umfragen sind etwa gleich nötig, wie ein Kropf für den Menschen.
    Gehören doch nicht zu den Kernaufgaben der SRG.
    Uebrigens:
    Jedenfalls würde ich niemals meine korrekte Meinung kundtun, sondern versuchen, entweder die Selbstsicherheit oder aber zusätzliche Abstimmungsaktivitäten von Pro- oder Kontragruppierungen damit zu beeinflussen.

  21. Bruno Bänninger sagt:

    Jede Prognose, egal in welchem Bereich, zeigt immer nur eine von vielen Wahrscheinlichkeiten auf, die eintreffen kann oder auch nicht. Prognosen sind Hypothesen. Prognosen sind kein Wissen. Prognostiker glauben zu wissen was in Zukunft geschehen wird, aber sie wissen es nicht! Nach dem Ereignis wissen sie es dann ganz genau und erklären uns wieso die Realität anders ist als ihre Wahrsagerei.
    Gefährlich werden Prognosen wenn Regierungsprogramme z.B. in Wirtschafts- und Finanzpolitik entwickelt werden, die sich nur auf eine Hypothese abstützen (z.B. nur auf die Wahrsager des Seco)

  22. Peter Richter sagt:

    Kindergarten – Schule – Universität – Medien inkl. Staatsfernsehen?
    Wo beherrschen die Linken nicht die Meinungsbildung?

  23. Wir sind eine direkte Demokratie. Es gibt nur eine einzige legale Methode der politischen Umfrage: Diese heisst Volksabstimmung.

    Alles andere ist der Versuch, im voraus den Volkswillen zu manipulieren und im hinterher die Entscheidung zurechtzubiegen. Von mir aus soll man solche Abstimmungen verbieten.

  24. J. Wigger sagt:

    Auch die (ebenfalls durch Gfs durchgeführten) Hochrechnungen am jeweiligen Abstimmungs- oder Wahltag sind absolut unnütz zum Fenster hinaus geworfenes Geld. Unser (Gebühren-) Geld wohlverstanden!
    Da wartet man monatelang auf den Abstimmungstermin und plötzlich soll es eine Rolle spielen, das Endresultat im besten Fall ein paar Stunden vorher zu wissen. Und oft auch nur mit einer beträchtlichen Irrtums- Wahrscheinlichkeit. Was soll das? Warum kann man nicht einfach warten, bis alle Stimmen ausgezählt sind?

  25. H.Gutmann sagt:

    Longchamp, Astrologen und Kaffeesatzleser dürfen ihre Philosophie verbreiten und glauben an was sie möchten. Aber bitte schön nicht mit Steuergeldern. Diese Herrschaften sollen sich in ihrer Branche über die Privatwirtschaft finanzieren und nicht durch die Zwangsgebührenzahler.

  26. Klaus Reinmann sagt:

    Weshalb braucht es überhaupt Umfragen? Dies ist nur Manipulation auf die Eine oder Andere Seite. Ich glaube eh keinen Umfragen, die sind alle manupulöiert.

  27. Walter Wolf sagt:

    Die SRG als Monopolistin müsste Umfragen als Wettbewerb ausschreiben und wer dem Abstimmungsresultat am nächsten kommt, hat Anspruch auf das Honorar. Die letzte VOX-Analyse kann bestenfalls als kaffeesatz lesen klassifiziert werden. In der derzeitigen Form müssen die tendenziösen Umfragen sofort abgeschafft werden.

    • bernhard moser sagt:

      Der Auftrag wer für die SRG die Umfragen machen darf (2011-2015) wurde schon ausgeschrieben, scheinbar war das GfS noch das Beste unter den Bewerbern. Die Frage ist doch eine Andere: Sind Umfragen zu Abstimmungen/Wahlen wirklich ein nötiger “Service Public”?

  28. H.Gutmann sagt:

    Ein nötiger Service Puplic ist das sicher nicht, die sollen sich wie gesagt über die Privatwirtschaft finanzieren. Einen Besten kann es in dieser Branche ohnehin nicht geben, da keine exakte Wissenschaft!

  29. H.Gutmann sagt:

    Allerdings muss ich auch massive Vorwürfe an die Betreiber dieser Seite machen: Es ist natürlich auch eine Monokultur und langweilig, wenn die BaZ, BZ, Tagi, Der Bund und die Tribune de in Genève den ein und selben Politblog betreiben.

  30. Beat sagt:

    Hr. Mazzoleni überschätzt mit Sicherheit die Abhängigkeit der Betreiber von Kampagnen von den Umfragen. Wer würde denn weniger investieren in die Kampagne wenn die Werte schlecht stehen? Wenn man die Mittel hat würde man sagen “erst recht” wenn man sie nicht hat fährt man zu wie gehabt, wiel man ja nie genau weiss….

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