Politblog
Arthur Grosjean am, Mittwoch 16. April 2014

Auf die Schweiz kommt ein neues Problem zu

Die Schweiz zieht die Zügel in Sachen Steuerflucht immer straffer an. Unter amerikanischem Druck hat sie im Bankensektor aufgeräumt. Die Banken haben versprochen, dass sie künftig ein sauberes Spiel spielen werden, und sie werden für die Verfehlungen der Vergangenheit saftige Bussen bezahlen. Doch nun zeichnet sich am Horizont bereits ein neues Risiko ab: Auf das Fluchtgeld folgen die undeklarierten Luxusgüter.

Es ist die eidgenössische Finanzkontrolle, die Alarm schlägt. Sie hat kürzlich einen Bericht zu den Zollfreilagern veröffentlicht. Im Fadenkreuz befinden sich nicht die Freilager von Chavornay oder Vevey – die sind zu klein. Ins Visier genommen wurde ganz klar das Zollfreilager Genf, das eine rasante Entwicklung hinter sich hat. Gelagert werden dort tausende von Edelsteinen, Bilder von grossen Meistern oder unbezahlbare Spitzenweine.

Irgendwie erinnert das alles verdächtig an den Bankensektor, bevor der Sturm losbrach.

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Luxusgüter werden zuhauf gehortet: Schmuck und Goldmünzen in einer Schatulle. Foto: Keystone

Wo liegt das Problem? Die eidgenössische Finanzkontrolle ist der Meinung, der undurchsichtige Wert der gelagerten Güter und die nicht preisgegebene Identität von gewissen Eignern dieser Güter würden die Eidgenossenschaft einem Risiko aussetzen. Die Schweiz könnte wegen dieser Grauzone zur Zielscheibe von ausländischen Staaten werden. Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass Luxusgüter immer öfter als ein Mittel für Steueroptimierungen eingesetzt würden, die am Rande der Legalität anzusiedeln seien. Die Kontrollen seien ungenügend – dies könne dazu führen, dass sich die Schweiz von einem Tag auf den anderen als Steuerfluchtgehilfe auf der Anklagebank wiederfinde.

Der Bund hat bereits versprochen, sich mit der Angelegenheit zu befassen, wird dabei allerdings in Konflikt geraten mit den Nutzniessern und bestimmten Kantonen wie etwa Genf, die sich diesen Goldesel nicht durch zu viel Transparenz von der Weide treiben lassen wollen.

Es ist nachvollziehbar, dass man nicht päpstlicher sein will als die konkurrierenden Freihäfen im Ausland. Aber die zugeknöpfte Haltung der Betreiber und des Kantons Genf vermag doch zu erstaunen. Irgendwie erinnert das alles verdächtig an den Bankensektor, bevor der Sturm losbrach.

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Arthur Grosjean ist Bundeshauskorrespondent von «Tribune de Genève», «24 heures» und von Newsnet.
Correspondant au Palais fédéral pour la «Tribune de Genève», «24 heures» et le Newsnet.

59 Kommentarecommentaires zusur “Auf die Schweiz kommt ein neues Problem zu”

  1. Erich Meier sagt:

    Genau wie beim Bankgeheimnis geht es hier selbstverständlich nicht um die Moral, sondern nur darum, WER das Geschäft mit unversteuerten Konten oder Sachwerten macht. Es wird mit den Fingern auf die kleine Schweiz gezeigt, nur damit das Geschäft zu den selbsternannten Moralisten abwandert. Mit freundlicher Mithilfe der hiesigen Linken.

    • Peter Glanz sagt:

      Wir hatten etwas gutes und dann kam die Banker gier nach höherem Boni,diese Banker suchten sich Kunden mit schmutzigem Geld und boten ihnen CH Bankkontos an un schon hatten wir das Trojanische Pferd in der CH,man könnte schon fast meinen das diese Banker extra eingeschleust wurden um unser System zu diskreditieren,wenn man unser System kritisiert erwähnt man nie das die Mehrheit der Bankkunden anständig sind und sauberes Geld in der CH haben und das die CH Banken jetzt richtig auf sauberes Geld setzen mehr als London,Paris,Berlin,New York,Cayman Islands etc.

      • Michael S. sagt:

        Ich bin als dt Kunde legal in der Schweiz, das mit dem Offenlegen meiner Steuersituation stoert mich nicht. Wer weiss dass es in Deutschland ausserhalb der Sparkassen keine Einlagensicherung für Nicht-Euro-Einlagen gibt im Gegensatz zur CH. Und das es dt. PrivatbK gibt mit summa cum laude im Elite-Report die allenfalls ein USD-Konto als einziges Non-Euro-Konto anbieten, während man in der CH problemlos in/zwischen mehreren Devisenkonten wechseln kann. Und Goldeinbuchung als Valor geht auch..Die Schweizer haben zuviele gute Dienstleistungen und sind damit konkurrenzgefährdend..

        • Erich K sagt:

          Diese Dienstleistung (Einlagesicherung) verkauft Ihnen eine Schweizer Bank aber bezahlt wird sie durch den Schweizer Steuerzahler. (Natürlich kein Vorwurf an Sie, ich würde das genau so machen).

          Würde man die Profite der Banken den Gratis-Garantien gegenüberstellen, die die Schweiz den Grossbanke gewährt, dann sähe man, dass sich das Geschäft für die Schweiz als Ganzes nicht so gut lohnt, so lange die Banken nur 1-2% ihrer Kredite mit Eigenkapital decken.

  2. Yves M. sagt:

    Diese Zollfrei-Lager werden natürlich für “Steueroptimierung” verwendet. Und in dieser Grössenordnung werden die Banken sicherlich auch den einen oder anderen Kunden dabei, gegen einen bescheidenen Obulus, unterstützen.
    Mehr besorgen sollte uns aber die Rohstoff-Mafia. Die Machenschaften in dieser Branche sind alles andere als Legal und könnten der Schweiz noch einiges an Kopfzerbrechen beschehren. Well, hauptsache schnelles Geld. Und möglichst auf Kosten der Anderen.

    • Joe Ho sagt:

      1. Woher nehmen Sie diese “Vermutungen” bezüglich Unterstützung von Schweizer Banken und 2. Können Sie die “illegalen Machenschaften” der Rohstoff-Mafia etwas genauer umschreiben resp. begründen?

  3. Peter Glanz sagt:

    Eins sollte uns klar sein es ging den Ausländischen Behörden nie um Steuergerechtigkeit,es geht um Market Share,dieses kleine Land die Schweiz war so erfolgreich im Geld anwerben das sogar große mächtige Länder staunten wie viel Market Share wir uns aneigten,natürlich zeigt man gerne auf die Schweizer weil unsere Regierung sich nicht wehrt,wir Schweizer streiten nicht ab das einige Banker kriminell gehandelt haben,aber es war nicht das ganze Land,und es ist scheinheilig wie nur wir als Kriminell bezeichnet werden während diese gleichen Länder illegale Krieg führen,Menschen Foltern etc.

    • Carmen sagt:

      Ja wie denn nun? “… wie viel Market Share wir uns aneigten …”, oder “… aber es war nicht das ganze Land,und es ist scheinheilig wie nur wir als Kriminell bezeichnet werden …”? Wir oder nicht wir, das ist doch die Frage.

      Also ich hab mir nichts angeeignet und ich fuehl mich darum auch ueberhaupt nicht angeklagt. Erstaunt mich immer wieder, wie mancher sich freiwillig, winkelriedmaessig vor jene stellt, die ihn bisher noch bei jeder Gelegenheit in die fremden Speere geschubst haben, weil er da doch grad so schoen dumm rumstand.

      • heidi reiff sagt:

        Meine Tante selig sagte immer – die ainte die häns Portmonaie – die andere häns Gäld – ich wohne seit 6 Jahren im Kleinbasel – da gibt’s auch Kioske – da kann man auch mit Münz bezahlen sogar mit CH-Fünfräppler – mir geht es gut auch ohne Safe, …………. :-)

      • Reto Stadelman sagt:

        @Carmen
        Beides! Es gibt in dem Fall kein entweder oder. Kommen sie aus diesem Schemadenken heraus.

  4. Tom Maier sagt:

    Schon erstaunlich, wie viele Schweizer immer noch glauben, dass die Hilfe zur Steuerhinterziehung ein legales Geschäftsmodell ist. Die Bürgerlichen und die Rechten in der Schweiz lernen einfach zu langsam. Sie reagieren erst auf Zwang und Drohungen und geben dann am Schluss noch den Linken die Schuld.

    • r.meier sagt:

      ich bin sehr davon überzeugt,dass linke genauso steuern hinterziehen,wie alle andern auch,wenn man die steuern beschei..kann,ist sich jeder der nächste,ob rechts,mitte,oder links,übrigends,auf der linken seite,gibt es wesentlich mehr millonäre,als alle anderen zusammen,die kleinen arbeiter und angestellte,haben die seite gewechselt,sind heute eher rechts,da gibt es keine reichen,die findet man vorwiegend bei der sp und den grünen,ihr bashing auf die rechten,hat ihr ziel verfehlt

      • Ronnie König sagt:

        Belegen sie erst mal ihre Behauptungen fundiert! Dass es linke Millionäre gibt, das steht ausser Zweifel. Und dass die nicht mehr Steuern zahlen als nötig wohl auch nicht. Aber sie bekämpfen nicht die Massnahmen für mehr Gerechtigkeit, denn sonst wären sie ja rechts und nicht links. In diesem Fall relativ einfach. Und es gibt durchaus auch rechts Leute die haben ein Gefühl für Gerechtigkeit und stellen sich den Massnahmen nicht gross in den Weg.

        • Ralph Geering sagt:

          Ronnie König: Ihre Kommentare lassen je länger je mehr Zweifel in mir aufkommen. Was Sie hier von sich geben, bedeuted nicht mehr und nicht weniger, als alle rechtsstehenden Schweizer pauschal gegen Gerechtigkeit sind.
          Man kann sich das Leben tatsächlich sehr sehr einfach machen!!!

        • Karl Schmid sagt:

          Ob das so einfach ist mit rechts böse ,links gut? Auch wenn’s nicht ganz gleich ist passt’s doch. Da war doch auch eine rote Politikerin die war wie’s sich gehört offiziell und als Vorstandsmitglied sehr für Mieterschutz, aber bei ihrer Mietskaserne, wie das Mietgericht feststellte, garnicht. Also auch Linke haben beim eigenen Sack zuweilen kein Gefühl für Gerechtigkeit, lieber König!

    • Tinu Hugentobler sagt:

      Herr Maier, ich frage mich schon, was Sie erwarten. Jeder Depotmieter muss sich ausweislich idenzifizieren und die wirtschaftliche Berechtigung bestägigen (GwG). Was erwarten Sie? Dass die CH-Betreiber die Depotauszüge auch noch gleichzeitig an die Steuerbehörden übermitteln? Wo führt dies hin? Muss der Pferdestallbesitzer die bei ihm untergestellten Pferde der Steuerbehörden melden? Der Garagist den Oldtimer, der bei ihm überwintert wird? Der Galerist die bei ihm ausgestellten Bilder? Nein. Es ist ausschliesslich Pflicht der Inhaber, seinen Besitz korrekt anzugeben. Niemandem sonst.

    • David Stoop sagt:

      Aber es muss doch ein legales Geschäft sein, wie sonst lässt sich erklären, dass die USA und jeder EU Staat es betreiben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die USA, GB und D illegalen Geschäften nachgehen. Da die alle ausländisches Schwarzgeld horten und hegen, muss es legal sein.

  5. Peter Glanz sagt:

    Länder haben Bürger die zahlen Steuern,dann kommt ein Land wie FR und verlangt 75%,ja nicht 20 oder 30 nein gleich ganze 75%,wenn ein Staat seine Bürger mit 75% besteuert dann sagt er damit das er eigentlich gleich alles nehmen wollte aber irgend ein Sekretär hat dem Präsidenten dann wohl doch noch geraten das dies nicht wirklich ginge weil es ja einer Enteignung gleich käme und das Land ruinieren würde.Es sind die unverschämt hoche Steuerforderungen an die Bürger und andere fragwürdige Praktiken dieser Länder die ihre Bürger ins Ausland treiben und nicht irgend etwas was die CH getan hat.

    • Ron Meier sagt:

      genau.. so ist es.. und darum ist Steuerhinterziehung ein Recht auf Selbstverteidigung gegen den Raub an Privateigentum durch den Staat, und sollte so gesehen auch als Grundrecht in der Verfassung jedes Staates verankert sein.

      • Erich Ed.Müller sagt:

        Ja und schliesslich gibt es dann auch noch ein Recht, bazuzocken bei denen die wneiger haben. Es iist wichtig, dass ei ne paar wenige profitieren und die anderen auf der Strecke bleiben. Jämmerlich, dieses Unrechtsbewusstsein.

    • Sämi Amstutz sagt:

      Lieber Herr Glanz, wie sehen Sie das denn bei anderen armen Ausländern so? z.B. bei Asylsuchenden?
      Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele Bürgerliche sofort Mitleid mit jemandem haben, der vom bösen Staat finanzell “ausgenommen” wird, gleichzeitig aber jemanden, der z.B wegen seiner sexuellen Orientierung vom Staat verfolgt wird oder einfach arm ist, seinem Schicksal überlassen wollen.

      • Frederic Bilou sagt:

        Das Asyl wurde kreiert um bedrohten Leuten zu helfen nicht für Immigration,es wird aber Heute umfunktioniert in einen Mechanismus für Migration von Ärmeren Ländern in Reichere,dass kann man gut oder schlecht finden aber schlussendlich muss man zugeben dass es ein missbraucht des Asylrechts ist,für Immigration gibt es ja Botschaften die Visa ausstellen können,zugegeben Europa ist sehr zurückhaltend mit Visas an Afrikaner,dass ist nicht fair und sollte geändert werden,aber ich denke das Asyl ist so sehr ad absurdum geführt worden dass es echten Asylbewerbern geschadet hat.

    • Tinu Hugentobler sagt:

      Ja, und während die Politiker immer mehr Steuern verlangen, erhöhen sie sich grosszügig die Entschädigungen und zukünftigen Renten, gönnen sich immer mehr Bedienstete, lassen sich immer in teureren Karrossen umher chauffieren, stopfen sich an grosszügigen Banketten voll. Nebenbei versieben sie Mia. in EDV und Bauprojekten. Und geht gar nichts mehr, enteignet man die kleinen Bürger. Das schreit geradezu nach Verstecken eines Teils seines Besitzes vor dem Staat als Selbstverteidigung. Wie früher die Bauern ein Teil ihres Korns vor dem Kaiser versteckten, um überleben zu können.

    • Christoph Bögli sagt:

      Immer diese Steuermythen. Der französische Spitzensteuersatz trifft einzig den Teil des Einkommens, der über 1 Mio. Euro liegt. Was erstens heisst, dass man über 1 Mio. Euro Jahreseinkommen (!) braucht und zweitens nur alles was darüber liegt so hoch besteuert wird (inklusive Sozialabgaben). In einem Land mit Durchschnittsbruttolohn von kaum mehr als 30’000 Euro wirkt das nicht gerade unmenschlich. Daraus quasi ein Menschenrecht (für ein paar Spitzenverdiener) auf Steuerhinterziehung abzuleiten ist so perfid wie absurd. Aber manchen ist alles recht um ihr illegales Treiben zu rechtfertigen..

      • Ernst Meier sagt:

        Aber Herr Bögli, jetzt kommen Sie doch nicht mit Fakten, um das Stammtischargument, Steuerflucht sei Notwehr, zu widerlegen. Im Übrigen ist es nicht Notwehr, kann doch jeder Franzose, der nicht dem französischen Steuersystem unterliegen will, aus Frankreich mit samt seinem Vermögen auswandern.

  6. Daniel Blattmann sagt:

    Da es im Ausland, wie es im Bericht steht, auch Zollfreilager/Zollfreihäfen gibt, wird unsere Bücklings- und Einknickregierung sicher als 1. klein beigeben und verlangen, dass alles offen gelegt wird. Wo kommen wir den hin, mal Standhaftigkeit zu beweisen. Mit diesem unsäglichen Bundesrat (ausser dem Ueli natürlich) kann die Schweiz nur verlieren.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      “unser……….” bundesrat hat noch immer nicht begriffen, dass das ausland mit allen mitteln einzig und alleine geld von der schweiz will. je mehr wir einknicken, desto erpressbarer werden wir – und – desto mehr forderungen werden folgen. ich sehe hier leider schwarz, bezüglich der schwachen landes-regierung.

      • Rene Wetter sagt:

        @Rittermann: Haben Sie immer noch nicht begriffen, dass das Geld und die Wertgegenstände, die Ausländer bei uns horten nicht der Schweiz gehören. Damit Ihre Behauptung, dass das Ausland Geld von der Schweiz will völliger Schwachsinn. Die paar Groschen die gewisse Lager für das Einlagern von nichtdeklarierten Güter einnehmen wiegen den Nachteil die wir mit unseren Handelspartnern einhandeln in keinster Weise auf. Wir sind ein Land mit einer offene Wirtschaft mit Industrie und Dienstleistungen und nicht eine kleine Insel mit ein paar Offshorebanken. Kapiert das endlich

        • Philipp M. Rittermann sagt:

          da haben sie im grunde genommen schon recht, herr wetter. ich werde aber einfach das gefühl nicht los, dass die schweiz immer “angriffsziel no. 1″ ist! also ich erwarte ganz klar, dass die wirtschaftsmächte erstmal ihre ganzen off-shore-schweinereien stoppen, anstatt die kohle von einem paradies ins andere zu verlegen. gleiches recht für alle, sollte man doch meinen, sowohl im positiven wie auch im negativen.

          • Rene Wetter sagt:

            @Rittermann: Wir in der Schweiz lesen ständig davon in den umliegenden Ländern sind wir nur selten ein Thema, ausser wenn der Chef des Generalstabes 300lt Mineralwasser bunkert.Wenn man nur schweizer Medien konsumiert, könnte man meine wir stünden unter Dauerbeschuss und nur wir. Hätten unsere Banken vorausschauend gehandelt und sich frühzeitig auf Veränderungen eingestellt, hätten wir weniger Probleme. Die Banken verhalten siich wie ein Industriekonzern der sich der Innovation verweigert.

          • Philipp Rittermann sagt:

            auch hier muss ich ihnen leider rechtgeben. irgendwie ist die geschichte wirklich frustrierend…wir haben mittlerweile die wahl “zwischen teufel und belzebub….”. aber ja, die banken müssen konditioniert werden.

  7. Luisa sagt:

    Habe mehrere Jahre am Flughafen Zürich für Transportfirmen mit Zollfreilagern gearbeitet. Was da an Werten liegt, kann man sich nicht vorstellen!
    Es geht hier aber vor allem um sichere Lagerung und nicht um Steuervermeidung. (Das ist etwas anderes als Steuerbetrug!) Und viele Gegenstände wandern sozusagen von Ausstellung zu Ausstellung, d.h. dass sie SICHER deklariert sind, wenn sie öffentlich ausgestellt werden…

    • Ronnie König sagt:

      Das kann ich bestätigen, weiss aber über die heutige Situation zu wenig Bescheid. Früher, da wurde auch Mengen an Zigarren aus Kuba (70/80ern) in diesen Lagern gehortet aus verschiedenen Gründen und teils direkt weiter geschickt in die nächsten Freilagern. Teils von vermögenden Reichen aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum.

  8. josef larcher sagt:

    da wir die beshränktesten idioten der schweiz in der regierung haben (keiner mit einem IQ über 50) wir dei schweiz von jedem land gegängelt, vor allem von den amis und der EU. macht endlich die schotten dicht und zeigt mal charakter – ihr verdammten lumpen, landesverräter , landfriedensbrecher, diebe am volk. überbezahltes scheissgesindel

    • Erich Ed.Müller sagt:

      Äähm, war das jetzt deutsch? Habe ich richtig verstanden?

      Hier nochmals:

      Der beschränkte Handlunsspielraum des BR führt zu diplomatischen
      Lösungen mit dne USA und der EU. Wir brauchen uns nicht zu fürchten.
      Unsere Politiker und Verwaltung geben sich grosse Mühe bei der
      Bearbeitung dieser heiklen Geschäfte!

      Gruss
      der Übersetzer.

  9. May sagt:

    Langsam werde ich den Verdacht nicht los dass es einzig und allein darum geht genau zu wissen (bis auf den letzten Rappen) wer, in welcher Form und wo was liegen hat. Ob Vermögen nun erst ab 60000 CHF steuerbar ist oder nicht. Klar es muss angegeben werden aber wozu eigentlich? Um den Zugriff zu vereinfachen wenn die Enteignung durch die Staaten kommt? z.B. auf Gold…..

  10. Ron Meier sagt:

    Hallo Schweizerbürger.. es geht doch schon lange nicht mehr um das Ausland.. es sind die eigenen Leute, die Schweizerbehörden, die Finanzdirektoren der Kantone und des Bundes die auf das Geld scharf sind. Hier wird doch mit dem Vorwand, dass das Ausland etwas von der CH will, neue Gesetze in der Schweiz zur Steuereintreibung durchgesetzt (direkter Zugang der Behörde auf die Bankkonten der Schweizerbürger, wie in den USA). Ohne innenpolitischen Widerstand. Die eigene Regierung bescheisst das eigene Volk mit Hilfe von der EU und den USA!

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      sie haben leider nicht ganz unrecht, herr meier. wir kämpfen in der tat an verschiedenen – und auch heimischen – fronten.

    • benjamine sagt:

      Geld ist nicht das Problem, genauso sind Waffen an sich nicht das Problem. Es sind die Menschen die mit beiden Unfug betreiben. Die Sucht nach mehr und noch mehr treibt den Menschen zur Ruin. Freut euch des Lebens und nicht des Geldes. Frohe Ostern

  11. Chris Meier sagt:

    Da die meisten Staaten keine Vermögenssteuer kennen und Gold, Bilder etc. keine Erträge generieren, geht es hier nicht um Steuervergehen, sondern primär um eine sichere Lagerung. Dass auf die Schweiz daher Probleme zukommen könnten, ist eher unwahrscheinlich.

    • Ernst Meier sagt:

      Nee, ist klar: In den USA müssen Sie ja nicht ihr Vermögen in der Steuererklärung offenlegen. Dass da auf die Schweiz Probleme zukommen könnten, weil die US-Kunden, die dazumal ein Konto bei der UBS hatten, ihre Vermögenswerte nicht mehr bei einer Schweizer Bank, sondern im Schweizer Zollfreilager deponieren, ist natürlich völlig unrealistisch.

  12. G. May sagt:

    Das einzige Ziel in dieser Sache ist: …. sie zu knechten, sie alle zu finden, Ins Dunkel zu treiben und ewig zu
    binden. und das richtet sich nicht an die bösen Steuerhinterzieher, sondern an uns alle, den kleinen Mann/Frau. Kontrolle, Kontrolle und arm machen, entmachten, der gläserne Bürger dient nicht der gerechten Transparenz, sondern der Kontrolle in allen Lebensbereichen – der Staat gegen seine Bürger.

    • A.Wicki sagt:

      Da haben Sie leider recht – der Staat entwickelt sich zum grossen Feind des Bürgers. Die Kontrollüberwachung schreitet fort ( Blackbox im Auto,elektronische Ueberwachung aller Art etc.) Spätestens wenn das Bargeld abgeschafft ist, wird es den Menschen dämmern, dass sie zu endgültigen Sklaven einer für sie sämtliche Bereiche des Lebens regelnden Obrigkeit geworden sind (selbstverständlich zu Wohle aller…)

  13. Andreas Dietrich sagt:

    Die Superreichen finden immer ein paar willfährige Politiker, Banker, Anwälte oder Steuerberater, die ihnen helfen ihr Vermögen zu verstecken und die Steuern zu “optimieren”. Alle anderen aber werden vom Staat steuerlich geröngt. Alles dient ja nur der Vorsorge. Bei der nächsten Fast-Pleite von Banken weiss man dann schon wen man enteignen muss: Zuerst die Sparer, da gibt es am wenigsten Widerstand (siehe Zypern); dann Senkung der Renten usw. Schliesslich sind fast alle hier gerne solidarisch mit den Reichen, wie ich den Beiträgen entnehmen kann. Der Mittelstand zahlt ja gerne für Alle.

  14. Bernhard Piller sagt:

    Seit der Affäre der Schneider-Ammann Gruppe habe ich gedacht, Steueroptimierung sei in Ordnung, ein wichtiger Standortfaktor und notwendig für die Erhaltung der Arbeitsplätze. Zumindest hat uns dies der Berner Finanzdirektor so erklärt. Diese Überlegung müsste ja auch für die Kunden der Zollfreilager zutreffen….

  15. Mario M. Montecarlo sagt:

    Ich habe mir (noch) nicht die Mühe gemacht,die Leserkommentare zu lesen,möchte aber wetten,jetzt kommt bestimmt wieder der inzwischen übliche Hinweis auf Delaware und Singapur,um das eigene Treiben zu entschuldigen.

    • Daniel sagt:

      Montecarlo Sie haben hellseherische Fähigkeiten :-) Ok es gibt Standardantworten und Entschuldigungen. Bei MEI waren es ausländische Lohndrücker, die unsere AN in die Arbeitslosigkeit und Aussteuerung treiben, Zuwanderer die uns Dichtestress bescheren . Beim Mindestlohn sind es die Jugendlichen, die zu Schmarotzer erzogen werden und die Gefahr der abwanderten Unternehmen (Coiffeusen und Bauern). Beim der Steuerbetrugs- und optimierungshilfe sind es die ausländischen Steuervögte, die die armen Reichen dazu zwingen. Und last but not least…eigentlich sind immer die Linken Schuld

  16. Sacha Meier sagt:

    Wie immer in der grossen Politik gilt das Recht des Stärkeren: Was sich z.B. England mit den Kanalinseln oder den Bahamas und die USA mit Delaware leisten dürfen, darf die Schweiz natürlich nicht. Allerdings war unsere Politik schlicht zu blöd, adäquat zu agieren. Es wäre nämlich kein Problem gewesen, nach der ersten Angriffswelle irgend eine kleinere griechische Insel zu kaufen und darauf ein Offshore-Steuerparadies nach (zu schaffendem) exterritorialem Kolonialrecht zu errichten. So wäre im Land selber als sauber geblieben – und unser Finanzplatz wäre noch intakt.

  17. Germain Hofmann sagt:

    Oje. Schon wieder Panik?! Bitte, bitte einmal ruhig bleiben. Die Länder um uns herum sollen zuerst selber mal vor ihrer Türe wischen. Diese Jahrzehnte an Neutralität haben die Schweiz faktisch konfliktunfähig gemacht. Echt peinlich.

  18. Michael S. sagt:

    Als Kleine Zusammenfassung aus meiner dt. Sicht: Erfolgreiche finden immer Neider, ob im Bankwesen oder bei dem Zollfreilagerthema Die Schweizer sollten sich ein dickes Fell zulegen und diese Kritik abprallen lassen. Artikel in der Presse somit eigentlich überflüssig, da zu große Ehre für die Neider. Viel wichtiger sollte sein, wie es in der Ukraine oder anderen exotischen Orten läuft, damit nicht die Schweiz zusammen mit Europa untergeht , und ich nicht noch meinem hochgeschätzten Schweizer Bankberater einen Zufluchtsort am Ende der Welt anbieten muss.

  19. Jean Salquenen sagt:

    das ganze erinnert an unseren Klassenstreber, niemand wollte mit ihm Fussballspielen und falls doch durfte er sich nur als Schiedsrichter betätigen. Geliebt hat ihn niemand und sobald er mal eine schlechtere Note hatte, haben sich alle hämisch gefreut. Er wollte sein Pausenbrot mit niemanden teilen, darum hatte er auch keine Freunde. Und konnte man ihn irgendwie ins Abseits lotsen, hat man das ungeniert und genussvoll getan. Parallelen zur Schweiz sind rein zufällig

  20. Andy Schmid sagt:

    Dümmer geht’s nümmer. Noch keine einzige Untersuchung oder Anzeige von ausländischen Steuerfahndern und die Finanzkontrolle macht eigene Befürchtungen publik – praktisch eine Selbstanzeige, die kein staatsmännisch denkendes Land macht. Kluge Köpfe hätten ohne Publikation dringenst geheime Abklärungen getroffen und das Nötige eingeleitet und erst dann informiert. Aber die CH will sich ja überall in die Nesseln setzen.

    • Ernst Meier sagt:

      “Kluge Köpfe hätten ohne Publikation dringenst geheime Abklärungen getroffen und das Nötige eingeleitet und erst dann informiert.” Wir würden gern von Ihnen als klugem Kopf profitieren und sind daher ganz Ohr: Was würden Sie denn “dringenst” ganz “geheim” abklären und was ist das “Nötige”, was sie einleiten würden?

      • Andy Schmid sagt:

        Etwas mehr Bescheidenheit, Herr Meier, Sie sind immer noch “ich” und nicht “wir” – der kleine Unterschied zum klugen Kopf.

        • Ernst Meier sagt:

          Herr Schmid, wir sitzen hier zu zweit. Ihre Unterstellung mangelnder Bescheidenheit geht somit ins Leere – wohl der kleine Unterschied zum klugen Kopf? Eine Antwort blieben Sie uns übrigens schuldig.

          • Andy Schmid sagt:

            Ja, Herr Meier, nochmals ein Riesenunterschied zum klugen Kopf: Selbsteingeständnis wäre ein erster Schritt zur Besserung für Sie. 1. Sitze ich nicht und 2. schon gar nicht mit Ihnen und 3. nicht hier. Bescheidenheit ist eine Zier…… Wer anständig fragt, bekommt auch eine Antwort, wie Sie weiter unten feststellen könnten.

    • Christoph Bögli sagt:

      Behörden sollten generell transparent handeln und proaktiv kommunizieren, insofern scheint mir das Verhalten hier durchaus lobenswert. Irgendwelche Geheimabklärungen und dubiose Deals hinter verschlossenen Türen sind einer Demokratie generell unwürdig. Und meist verheerend für die Reputation wenn alles am Ende trotzdem herauskommt – und das geschieht praktisch immer!

      • Andy Schmid sagt:

        Ok, “geheim” war das falsche oder irreführende Wort, ich meinte eigentlich “diskret”, wie es jeder Staat anwendet und ganz sicher nicht dubiose deals, sondern einfach diskrete CH interne Abklärungen, die schlussendlich ohne deals zur klaren Reglementierung von Zollfreilagern geführt hätte, bevor man sich in Selbstanklage übt und das gierige Ausland auf sich selber hetzt.

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