Politblog
Jacques de Haller am, Montag 28. Januar 2013

Was es heisst, Sozialist zu sein

Heute vergeben wir eine Carte Blanche an Jacques de Haller, dem ehemaligen FMH-Präsidenten. Er nimmt Stellung zur Polemik, die über seine Abgangsentschädigung entstanden ist. Aujourd'hui nous donnons Carte Blanche à Jacques de Haller, ancien président de la FMH. Il s'exprime sur la polémique générée par ses indemnités de départ.

Wussten Sie, dass Sozialist zu sein nicht immer das ist, was man denkt? Dass Sozialist zu sein auch für Überraschungen sorgen kann? Um dies zu veranschaulichen, zunächst Folgendes.

Sozialist zu sein bedeutet, die Welt bewusst mit Augen zu sehen, die einen zum Handeln zwingen. Sozialist zu sein bedeutet, sich für eine soziale Ordnung einzusetzen, die es allen ermöglicht, die eigene Kreativität auszuleben – ohne wirtschaftliche, schulische oder gesundheitliche Barrieren.

Sozialist zu sein bedeutet, sich für eine Gesellschaft und einen Staat stark zu machen, die dem Faustrecht Einhalt gebieten und den Appetit der Grössten und Stärksten zügeln – und dafür den Schwächsten Unterstützung gewähren.

Mit diesen Idealen habe ich während achteinhalb Jahren die FMH präsidiert – und dabei meine Kollegen immer wieder dazu aufgefordert, die Medizin als Teil unserer Gesellschaft zu sehen, in der jede einzelne Person die Möglichkeit erhalten sollte, sich zu entfalten.

Sozialist zu sein bedeutet nicht, auf ein branchenübliches Gehalt verzichten zu müssen.

Nationalraetin Jacqueline Fehr (SP-ZH), links, und Jacques de Haller, Praesident FMH, aeussern sich zur Managed-Care-Vorlage, am Freitag 30. Maerz 2012,

Nationalrätin Jacqueline Fehr (SP, ZH) und Jacques de Haller (Präsident FMH) äussern sich zur Managed-Care-Vorlage, Freitag 30. März 2012. (Keystone/Peter Schneider)

Dass eine derartige Haltung hin und wieder über den strikten Rahmen des Medizinischen hinausgeht, ist unvermeidich. Denn es bringt nichts, die Patienten mit Medikamenten vollzustopfen, wenn sie eigentlich an ihren Arbeitsbedingungen kranken. Es sinnlos ist, die Selbstmordrate bei Jugendlichen verringern zu wollen, wenn gleichzeitig Sturmgewehre in den Schweizer Kellern lagern. Und es ist illusorisch, am Gesundheitssystem herum zu doktern, so lange es Institutionen wie den Krankenkassen vor allem darum geht, ihre Pfründe aufrechtzuerhalten.

Diese Konfrontation mit der Realität, diese sehr konkrete Sichtweise hat bei Kollegen mit tradiertem Selbstverständnis Irritationen ausgelöst denn es hätte für die Ärzteschaft einschneidende Veränderungen bedeutet. Und offensichtlich teilt eine Mehrheit meiner Kollegen diese Befürchtungen, sonst hätte die Ärztekammer im vergangenen Juni wohl kaum ihren Präsidenten gewechselt…

Und hierzu noch Folgendes: Dass der eine oder andere Arzt, der von diesem ständigen Hinterfragen verunsichert war, wenig Verständnis dafür aufbringen konnte, warum FMH-Verantwortliche eine Entschädigung von zwei Jahresgehältern für ihre «Rückkehr ins zivile Leben» erhalten, ist für mich nachvollziehbar, denn Geld ist symbolisch aufgeladen. Dass diese finanzielle Absicherung aber als unvereinbar mit meiner Parteizugehörigkeit deklariert wurde, hat mich hingegen überrascht – und ist mir nach wie vor unverständlich!

Sozialist zu sein ist weder ein einschränkender, noch ein defensiver, noch ein aus Schuldgefühlen heraus gewählter Weg. Sozialist zu sein bedeutet auch nicht, auf ein branchenübliches Gehalt verzichten zu müssen – insbesondere da das Budget der FMH vollumfänglich privat und nicht durch Steuer- oder Prämiengelder finanziert wird und sowohl den Transparenzanforderungen der Minder-Initiative wie auch der 1:12-Initiative der Juso genügt.

Wie dem auch sei, ich werde die Werte der Demokratie weiterhin verteidigen, auch ohne  meine ehemalige Funktion. Meine Überzeugungen bleiben die selben: Die Ärzteschaft wird dem anstehenden «Bildersturm» nicht entgehen können. Ich wünsche der FMH den nötigen Mut und die Kraft, diese Herausforderung anzunehmen, ohne sich dabei in internen Diskussionen zu verlieren. Wenn man schon ins kalte Wasser muss, dann wartet man besser nicht, bis man hineingeschubst wird! Ich bin überzeugt, dass unsere Ärztinnen und Ärzte den dafür nötigen Mut an den Tag legen – und Ufer ansteuern, die den heutigen Realitäten entsprechen. Ich freue mich, sie dort zu sehen.

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Jacques de Haller ist Arzt, Gesundheitspolitiker und ehemaliger Präsident der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH).
Jacques de Haller, médecin, politicien de la santé, ancien président de la FMH.

128 Kommentarecommentaires zusur “Was es heisst, Sozialist zu sein”

  1. Philipp Rittermann sagt:

    so wie ich das sehe, versucht herr de haller hier schlicht und einfach den cüpli-sozialismus zu legitimieren.

    • R. Merten sagt:

      Ja- und der Spruch “Geld ist symbolisch aufgeladen” zeigt ja auch, dass die Sozis keine Realität kennen und keinen Bezug zum Geld haben. Deshalb auch die dort herrschende Ueberzeugung, dass Geld unbeschränkt vorhanden und alles finanzierbar sei. Als Konsequenz sieht man auch im täglichen Leben, dass die Linken alles reglementiert haben wollen, der Beamtenapparat ständig ausgebaut wird, der Staat imme mehr ins private Leben der Bürger eingreift und die Gebühren und Abgaben massiv ansteigen. Und das alles wird als Selbstverständlichkeit angeschaut. Radikale linke Abzocker nennt man das!

      • Christian Weiss sagt:

        Eigentlich ist es mir Wurscht, wieviel Abgangsentschädigung der Herr de Haller kriegt. Aber der Satz “Geld ist symbolisch aufgeladen” ist mir auch sauer aufgestossen. Immer wird die vermeintliche oder tatsächliche Gier der Leute nach Geld angeprangert. Konzerne sollen keine Rendite mehr erwirtschaften. Trotzdem soll immer mehr Geld her, um es anderswo zu verteilen. Und dann hat man noch die Frechheit, das Geld als eine Art metaphysisches Manna hinzustellen, das religiös überhöht wird. Ja Herr de Haller, Sie können Geld schon unwichtig nennen. Sie haben ja auch genug davon.

      • armin sagt:

        Herr Jacques kann wohl die wenigsten davon überzeugen, dass sein Lohn und seine Abgangsentschädigung Markt üblich sein: Stossend und unverschämt ist es, dass er von den anderen mehr sozilale Kompetenz erwartet.

      • Regina Tschudi sagt:

        Tendenziell schaffen die Sozialisten mehr Arbeitsplätze, welche mit Steuergeldern finanziert werden müssen.
        Auch die Griechen haben zu viele Verwaltungs-Arbeitsplätze geschaffen und es bitter bezahlen müssen.. Wir sollten diesem Beispiel nicht folgen. Italien hat es gleichgetan. Arbeitsplätze wieder weg zu rationalisieren weil der Staat es sich nicht mehr leisen kann, ist schlicht fatal. Wegen der steigenden Kriminalität wird der Personalbestnd stetig aufgestockt. Dies heisst – der Anständige bezahlt immer mehr für die Straffälligen. Wohin soll dies führen ? Wann ist es genug ?
        Regina Tschudi

    • Theres Stähelin sagt:

      Die Mitgliedern der FMH sind Ärzte mit Arzteinkommen……..ja so lässt sich selbst noch eine 1: 12 Initiative bejubeln.
      Scheint, die ganz cleveren Sozis, setzen überall ,wo es sie tangieren könnte, knapp oberhalb der Abzockergehälter ihrer Genossen-Freunde, die lösungsorientierte Stil-und Anstandsgrenze, wie z.B. bei 2 Milliönchen bei Erbschaft.

      • R.Kistler sagt:

        @Merten: Wenn Sie arbeitslos, krank oder invalid werden und etwas Hilfe von anderen Menschen brauchen, sollte man diese Menschen, die dafür sorgen, dass Sie Hilfe bekommen, als radikale linke Abzocker bezeichnen? Ich finde Sozis hingegen haben begriffen, dass der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht das Geld.

        • R. Merten sagt:

          Ihre Argumentation trifft nicht den Kern, Hr. Kistler- ich habe nie gesagt, man solle kranken Menschen nicht helfen. Radikale Abzocker sind Linke, die mit ihren Wünschen und Anmassungen die Steuerzahler ausnehmen wie fette Weihnachtsgänse, indem diese Sozis das Geld einfach den sparsamen Bürgern mit allerlei Schikanen aus der Tasche ziehen und das noch für Selbstverständlich halten. Sparen und das Geld nur für sinnvolle Zwecke ausgeben ist keine Stärke der Linken. Es gibt genügend Beispiele- einige habe ich ja aufgezählt. Jeder einigermassen klar denkende Bürger sieht doch die Ausgabenwut !!

        • Christian Weiss sagt:

          Das sichere Auskommen von Arbeitslosen, Kranken und Invaliden kann man nur garantieren, weil Kapitalisten draussen in der Marktwirtschaft Wertschöpfung generieren und so Geld verdienen. Ohne Rendite keine Steuern. Ohne Steuern keine Sozialwerke. An dem Tag, an dem das Sozis begriffen haben, sind sie leider keine Sozis mehr.

          • R.Kistler sagt:

            @Merten: Ja genau Sparen ist ja die Stärke der Rechten. Aber nur wenn Sie finden, dass man bei den Ärmsten Sparen soll, um die Umverteilung von unten nach oben zu gewähren. “Klares Denken” ist kein Argument. Das wird auf allen Seiten mehr oder weniger gemacht oder nicht gemacht. Der Unterschied ist nur, ob man Interesse an seinen Mitbürger oder nur Interesse am eigenem Portemonaie hat.
            @Weiss: Also ob reiche Kapitalisten auf faire Weise steuern zahlen würden. Wäre dem so, müsste man evlt. nicht mehr so krampfhaft Sparen wie beispielsweise bei der IV.

    • edith sagt:

      Ich stimme allen zu, eine Abgangsentschädigung braucht es überhaupt nicht, was sollen die sagen, die eine Stelle ab einem gewissen Alter suchen, die bekommen auch keine

    • paul real sagt:

      Rittermann, du bist sicher Experte in Sachen Sozialismus mit und ohne Cüpli.. Spass beiseite, wahrscheinlich nur Experte bei den Cüplis ohne Sozialismus, oder? Sowieso lustig wenn ihr Tanten hier gegen den Sozialismus schiesst und zugleich wahrscheinlich alls wahnsinnig für Chancengleichheit im Kapitalismus seit – was der Herr de Haller nämlich unter Sozialismus versteht.

      • holofernes sagt:

        rittermann ist experte für alles.
        hauptsache was gesagt.
        was jacues de haller sagt, ist nachvollziebar und alles andere als exttem..
        aber wer auch immer in diesem blog was schreibt wird gleich von den weissen schafen niedergeschrieben,
        es sei denn er kommt direkt vom svp-lager.

    • Llinkslastige Gebehrlichkeiten und Verhaltensweisen sind sehr häufig ein Schaden für Volk und Land und führen zu immer höheren Steuern und Abgaben, d.h. sie strecken immer die Hände aus nach noch mehr Zulagen die ihnen nicht zustehen. In den meisten Fällen haben diese Herrschaften noch nie einen Arbeitsplatz geschaffen und sind auch nicht bereit, Risiken in finanzieller Art einzugehen. Stattdessen lauern sie auf die Einnahme von Staatsstellen und öffentlichen Ämtern, damit sie dem “Cüpli-Sozialismus” fröhnen können!

    • Domenico Mariani sagt:

      Ach ja, Sozialisten sind stinkende Langhaarige mit einem Joint im Gesicht, was?

    • Reto Derungs sagt:

      Einverstanden. Auch ihm dient das linke Parteibüchlein bloss als Feigenblatt. De Haller hätte auf diese Kolumne wohl besser verzichtet, statt mit seinen abstrusen, fadenscheinigen Rechtfertigungsversuchen die Hose nun definitiv ‘runterzulassen. Aber er meinte natürlich, wenn er als Gott in Weiss uns Normalsterblichen sein linkes Urbi et Orbi ex cathedra verkündet, würden wir andächtig nicken und Beifall klatschen.

  2. El Unzo sagt:

    Sozialist zu sein, heisst vor allem das unsoziale Einkommen genau knapp über dem eigenen anzusetzen.

  3. Walter Bossert sagt:

    Das scheint mir eine ziemlich brancheninterne Angelegenheit zu sein. Jedenfalls verstehe ich nicht, was dieser Herr vom gewöhnlichen Volk nun erwartet.

  4. daniel hofer sagt:

    Herr Haller Sie halten sich wohl wie die meisten Spitzensozi für fehl- und tadellos sowie für den Menschen an dem die Welt genesen kann. Schon fast päpstlich und eine neue Dimension der oberpeinlichen Funktionärsarroganz. Normal arbeitende Menschen ausserhalb der geschützten Werkstätten (also genau die Menschen die Ihnen schein’ts am Herzen liegen) müssen sich bei den alltäglichen beruflichen Neuorientierungen selbst helfen und sie schaffen das auch. Ohne Abgangsentschädigungen, die bei Ihnen selbst und den CH-Exekutivpolitikern jeder Couleur in exorbitanten Höhen liegen. Good riddance!

  5. R. Merten sagt:

    “Sozialist bedeutet Kreativität auszuleben ohne wirtschaftliche Barrieren”- so de Haller. Das ist der Leitspruch der Genossen und Cüplisozialisten. Aber natürlich alles auf Kosten der Allgemeinheit. Der Steuerzahler hat diese Träumereien aber gefälligst zu bezahlen. Diese Grundeinstellung hat auch in der ehemaligen DDR zum Absturz geführt. Auf der anderen Seite wollen die Genossen aber unbeschränkte Einwanderung und eine unbeschränkte Unterstützung auch von abgewiesenen und kriminellen Asylbewerbern, tatkräftig unterstützt von der Asylindustrie. Wer das bezahlen soll interessiert sie nicht!

  6. Paul Bossi sagt:

    Herr Haller
    Sozialist zu sein heisst auch, sich für eine sozial gerechte Wirtschafts- und Sozialordnung einzusetzen und diese wenn möglich vorzuleben.
    Sich als Millionär die Taschen zusätzlich noch mit Abgangsentschädigungen zu füllen ist das gleiche Gedankengut wie dasjenige von Herrn Vasella – und der ist bestimmt kein Sozialist !

    • Christian Weiss sagt:

      Gerecht bzw. sozialistisch bedeutet: Alle haben zu wenig (abgesehen von ein paar wenigen Auserwählten des sozialistischen Establishments). Marktwirtschaftlich bzw. liberal bedeutet: Alle haben genug, viele haben viel, einige haben sehr viel und wenige haben ungeheuer viel. Kann ja jeder selber entscheiden, was besser ist. Und ein grosses Kompliment an Herrn Vasella, der über die Jahre einen Konzern mit hundertausenden von Arbeitsplätzen hervorragend geführt hat. Er war jeden Franken wert und hat Vergleiche mit einem Haller nicht verdient.

      • David Weidmann sagt:

        “” liberal bedeutet: Alle haben genug, viele haben viel, einige haben sehr viel und wenige haben ungeheuer viel”"
        ?????????????????

        Hallo ??? Wir leben in einem der groessten Schmarotzersysteme,…WIR SIND nur 7 Millionen,… 1 Milliard lebt in widerlichster Armut!!

        Herr Weiss gehen sie mal fuer 3 Jahre nach China in eine Textilfabrik und produzieren Sie Ihre Kleider, danach fuer weitere 3 Jahre in eine Uranmiene in Namibia und danach noch Koltan rauspickeln im OstKongo fuer ihr I-Phone,..V

        Liberalismus???,..waere schoen wenn ihre Ideologie nur annaehernd dem Ursprung des Wortes entspricht

        • David Weidmann sagt:

          eigentlich sind wir ja 8 Millionen, wobei das WIR inexistent ist…..Denn der Herr Ibrahim der die Toiletten putzt wenn sie die SBB benutzen oder der Giovanni der Ihre Strassen saniert sowie der Abdul der nochmals Ihren Muell in die hand nimmt gehoeren auch dazu,…und die Svetlana die sich Ihrersgleichen anbiedern muss zaehlt auch zu diesen 8 Millionen……

          • Christian Weiss sagt:

            Tatsächlich können in der Schweiz, die dem liberalen Ideal vergleichsweise nahe kommt, sämtliche Menschen entweder von ihrem eigenen Einkommen oder von Sozialleistungen leben, die jene, die mehr haben, über die Steuern finanzieren. China ist von einem liberalen System Meilenweit entfernt. Trotzdem erodiert langsam der Moloch und die Marktwirtschaft hält Einzug, mit der Folge, dass sich die Lebensbedingungen der Chinesen ständig verbessern. Dort wo freier Wettbewerb herrscht statt Korruption, geht es den Menschen besser. Statt den Empörten zu spielen, sollten Sie sich mal den Tatsachen stellen.

          • Christian Weiss sagt:

            Ihre Giovanni/Ibrahim/Abdul/Svetlana-Stereotypen zeugen von einem sehr begrenzten Weltbild. Dass Sie mir dabei auch noch unterstellen, ich würde die Angebote unfreiwilliger Sexdienstleisterinnen nutzen, zeugt nicht von Kinderstube. Aber auch für Svetlana gilt: Würde das Sexgewerbe – ganz liberal – wie ein völlig normales Gewerbe angesehen und sie könnte eine Gewerbelizenz erwerben, die sie zwar zu Sozialabgaben verpflichtet, ihr aber auch einen völlig normalen und legalen Aufenthaltsstatus ermöglichen würde, wäre die Gefahr der Ausbeutung durch Menschenhändler deutlich kleiner.

      • Martin Frey sagt:

        Ihr Engagement in Ehren, Hr. Weidmann, aber was um Himmels Willen hat der Ibrahim und die Svetlana mit einem kläglich gescheiterten, ehemaligen FMH-Präsident zu tun? Und setzen Sie sich doch bitte mal mit den globalen Entwicklungen grad in vielen Schwellenländern auseinander, bevor sie hier dunkelrote Phrasen dreschen. Denn all die Milliarden auf dem Planeten leben nur dank gelebter Markwirtschaft, sie würde es in einem real existieren Sozialismus gar nicht geben. Sie wären nämlich längst à la Nordkorea an einer Hungersnot gestorben. Wenn nicht vorher in einem Arbeitslager…

  7. will williamson sagt:

    Ein Sozialist ist einer der sozial IST. Nicht alle, die sich so nennen, sind es aber. Was die Abgangsentschädigungen betrifft, betrachte ich diese als Unsitte, die generell abzuschaffen ist, sowohl bei den Rechten als auch bei den Linken. Allenfalls kann man sie billigen, wenn sie als angemessene Entschädigung für ein Konkurrenzverbot geleistet werden.

    • Reto Derungs sagt:

      Eigentlich ist das Konkurrenzverbot Bestandteil des initialen Arbeitsvertrags, also Leistungsbestandteil des Arbeitnehmers, und für die Verletzung desselben gibt’s eine Konventionalstrafe. Richtig wäre zudem, bei Beendigung des Arbeitsverhältisses einen Vergütungsrückbehalt vorzunehmen, der nach Ablauf der Konkurrenzverbotsfrist fällig wird und mit einer allfälligen Konventionalstrafe verrechnet werden kann. Oder ähnlich. Absolut stümperhaft ist es dagegen, dem Arbeitnehmer nach dem Austritt eine Abfindung zukommen zu lassen gegen das Versprechen, keine konkurrierende Aktivität aufzunehmen.

  8. Sugi sagt:

    Sozis, die grössten Bundesgeldbezüger in der
    Sozial- und Asyl-Industrie.
    Uebrigens die vehementesten Befürworter der Erhöhungen
    der Bezüge im National- und Ständerat was ja verständlich
    ist, hat doch der Grossteil noch nie einen Franken in der
    Industrie oder Gewerbe verdient. Abzocken ist “in” für diese
    Spezies…

  9. Eric Schmid sagt:

    wieso und wozu eine Abgangsentschädigung? Es gibt Arbeitsverträge für eine unbestimmte Zeit, die kündbar sind. Danach hat man aus meiner Sicht keinen Anspruch auf irgendwas, ausser es wurde jemand gesetzeswidrig entlassen. Um ein richtiger Sozi zu sein, brauchen Sie keine Abgangsentschädigung, aber auch die richtig “neoliberalen” Manager brauchen keine Abgangsentschädigung. Man wird durch das Gehalt bereits entschädigt Punkt!

  10. Peter Kaegi sagt:

    Sozialist zu sein bedeutet, fremdes Geld auszugeben als wäre es das eigene Geld.

    • Christian Weiss sagt:

      Stimme ich nicht überein. Wärs das eigene, wären sie nicht so grosszügig damit.

    • Arnold Laine sagt:

      Mein Geld ist mein Geld. Dein Geld ist unser Geld.
      sobald ich kein Geld mehr habe, teilen wir unsere Vermögen, Du hast dann etwas weniger, ich etwas mehr.
      Und sobald ich alles verplempert habe, dann teilen wir wieder…

    • Paul Bossi sagt:

      Bedeutet Kapitalist zu sein demnach, fremdes Geld zu nehmen als wäre es das eigene Geld?

    • Thomas Läubli sagt:

      Da gibt es solche, die in Spitzenpositionen für wenig Leistung viel Geld verdienen und glauben, sie hätten das alles selber erarbeitet, obwohl andere mehr geschwitzt und mehr Verantwortung getragen haben. Genau bei denen frage ich mich, woher sie die Frechheit haben zu behaupten, sie würden ihr eigenes Geld ausgeben und nicht auf dem Buckel von anderen profitieren.

  11. R. Merten sagt:

    Nicht zu vergessen die grosszügige linke Geldverschleuderungs-Politik, wobei die CVP daran wacker mitgeholfen hat. Jährliche Ausgaben in Milliardenhöhe für Asylanten, wobei gemäss Bundesamt 95 % keine echten Asylanten sind- jährliche Ueberweisungen in hunderten von Millionen an Projekte der EU und dazu noch Kohäsionszahlungen (wohin ist eigentlich genau das Geld geflossen?) und jährliche Entwicklungshilfe in Milliardenhöhe ins Ausland, von der zusätzlichen Unterstützung von Hilfsorganisationen gar nicht zu reden. Man sieht: Masshalten kennen die Sozis nicht! Kuschelpolitik ist in!

    • Realist sagt:

      Was haben Asylanten, Entwicklungshilfe, Kohäsionszahlungen usw mit der Abgangsentschädigung aus einer Verbandskasse zu tun? Die wird von den Mitgliedern gefüllt und nicht von Steuern oder Kassenprämien. Rein nichts. Einfach ein willkommender Vorwand um Linken-Bashing zu betreiben.

      • Theres Stähelin sagt:

        Ja Fantast…wer höckt denn an den netten Schaltstellen (kleiner Tip: Gurkensalat) und verteilt immer mehr Kohle?
        O.k. bei Asyl/Sozialschmarotzertum müsste man ehrlicherweise auch noch die Pfaffen erwähnen.
        Und wenn Vischers Ricklins Estermanns in netten Stadtwohnungen zu lächerlichen Pseudo-Mieten höcken, haben Linke ebenso Verständnis wie bei der in Grossdeutschland lebenden Diener und der 4,4 Mio Seefeldisierungs- Aeppli
        Linke feierten den SNB-Bankster und die Martullo-Konkurse stilvoll als Gutmenschenpech ab…kommt halt auf die Partei an- gell
        Sozis = europaweit Neid/Abzocker-Cliquen

      • Marcello sagt:

        Es geht einfach um die Heuchelei, welche die Linke betreibt. Es spielt doch keine Rolle, WOHER das Geld stammt. Nur: Wäre es irgendein FDP-ler oder sonst ein Bürgerlicher, würde die Linke aufschreien. Nun ist de Haller aber Sozi, dann finden sich genug Argumente, diese Sachverhalte zu legitimieren. Ich finde das einfach nur jämmerlich !!

      • Yves Namel sagt:

        Hahaha! Gut gebrüllt, “Realist”. Von Mitgliedern gefüllte Verbandskasse, hahaha! Woher haben denn die Mitglieder das Geld? Haben sie das selber gedruckt. Oder könnte es sein, dass es ihnen vom staatlich überregulierten Krankenversicherungs-Unwesen untergejubelt worden ist. Finanziert über Zwangsprämien und Steuern? Linken-Bashing ist eigentlich nicht nötig – es reicht schon, wenn man etwas denkt und Zusammenhänge sucht. Der Rest ergibt sich dann. Aber, es ist natürlich auch klar: Der Sozialismus will gar icht zum Denken anregen, wäre ja völlig gefährlich!

    • K.A. Barett sagt:

      Niemand weiss genau, welches Geld weshalb wohin fliesst. Fakt ist, dass das Geld das höchste aller Güter ist, auch für Sozialisten. Mittlerweile sind die ganzen Geldflüsse derart intransparent geworden, dass einem das kalte Grausen überkommt. Man denkt besser nicht daran, ändern kann man nichts. Im Bereich der Transfersysteme hat man das erreicht, was die “Normative Kraft des Faktischen” genannt wird. Eine gewaltige “Schieber-Industrie” bestimmt den Gang der (staatlichen) Geldflüsse. Das ist von linken und grünen Kräften so gewollt. Man kann ja wahrscheinlich persönlich davon profitieren.

  12. Stephan sagt:

    Sozialist zu sein heisst, strenge moralische Massstäbe anzulegen, solange sie nicht für einen selbst gelten. q.e.d. Herr Haller …

  13. Hanspeter Niederer sagt:

    Hilfloser Ablenkungsversuch dieses Herrn: was stört, ist nicht der Lohn, sondern die Abgangsentschädigung im Umfang von 2 Jahresgehältern. Und das bleibt eine Sauerei.

  14. Silvie sagt:

    Solange der Sozialist sich noch nicht am Troge des Kapitalismus mästen kann, hält er seine Scheinideale hoch. Abzocker unter dem Deckmantel des Sozialismus sind noch unertäglricher als diejenigen des Kapitalismus. Für Ihre Abgangsentschädigung habe ich überhaupt kein Verständnis. Abgangsentschädigungen gehören gesellschaftlich und gesetzlich verachtet. Eines Tage, so hoffe ich wenigstens, werden diese Abzocker die Wut der Bürgerschaft zu spüren bekommen.

  15. Abdel Thuma sagt:

    Nennt doch sowas nicht Politblog! Nennt’s “In eigener Sache” und überlasst sowas einem Parteiblatt! Es ist doch nichts als eine Weisswaschung Herrn Hallers. Und für sowas zahlen wir Abonnenten auch noch. Wie war das nochmal mit der überparteilichen Tageszeitung?

    • Yves Namel sagt:

      Hallo? Du liest den Tagi und dazu noch online. Was suchst Du ausgerechnet hier eine überparteiliche Tageszeitung?

  16. K.A. Barett sagt:

    Das Geld ist das höchste aller Güter! Der Rest ist Heuchelei. Natürlich nimmt auch ein Sozialist jene Knete, derer er habhaft werden kann. Selbstverständlich darf auch ein in der Wolle gefärbter Sozi Geld nehmen, dessen Herkunft und der Anspruch darauf legal sind. Das Problem ist, dass sich linke Amts- uund sonstige Träger an ihren eigenen politischen, ethischen und moralischen Massstäben messen lassen müssen. Das Argument, die Abgangsentschädigung sei auch mit der 1:12-Initiative der Juso kompatibel, ist hanebüchen. Sozialist zu sein, ist also bezüglich der Gier kein einschränkender Faktor?

  17. Stefan Schmid sagt:

    Genau das ist das Problem der Linken: Sie haben keine Ahnung mehr, was es heisst, arbeiten für sein Geld. Zwei Jahresgehälter, hallooooo, das heisst wahrscheinlich etwa 300’000 Franken!!!
    Als “Absicherung” für die Rückkehr ins zivile Leben. Was denkt dann echt der Handwerker dazu? SP-ler haben einfach kein Verhältnis zum Geld.. Und dann wundern sie sich, wenn die normalen Arbeiter, normalen Familienväter, die normalen Arbeiter, der normale Mittelstand, der einer ehrlichen Arbeit nachgeht, sie nicht mehr wählt… Ich kann nur den Kopf schütteln

  18. DeChar sagt:

    Sozialist “de” Haller nennt seinen Lohn “privat” finanziert. Sein Lohn ist genauso wie Vasellas zu 90% aus Prämiengelder finanziert. Bravo.

  19. Beat Regenscheit sagt:

    Die unglaubliche Aggression der Kommentatoren hat mich jetzt wirklich baff gemacht. Kein Reflektieren kein Argumentieren keine Aueinandersetzung mit dem Thema sondern nur linguistisches Faustrecht und draufdreschen und man hat das Gefühl, dass es sogar noch spassmacht. Ich bin sprachlos.

    • Sugi sagt:

      Herr Regenscheit: Ich verstehe Ihre “Sprachlosigkeit” sehr gut.
      Der Wahrheit real ins Auge zu blicken tut einfach weh.
      Man könnte es auch so sehen: An jedem Spass ist auch
      etwas Wahrheit darin… Guten Tag trotzdem.

    • Yves Namel sagt:

      Macht nichts, Regengescheit. Geh zu Dr. de Haller, zahl im ein sattes Honorar und er wird Dir helfen – und sei es nur, den obigen Schwachsinn nochmals langsam durchzulesen. Wenn Du die gesellschaftspolitische Aggressivität von de Hallers Worten nicht mehr siehst, dann bist Du entweder Sozialist – oder es ist Dir sonst so ziemlich alles egal. Dass Du ohne Argumente Deiner Sprachlosigkeit ob des einheitlich als schockierend empfundenen Pamphlets de Hallers Ausdruck verleiht, macht mich selber nicht sprachlos – ich staune einfach darüber!

  20. Andreas Braun sagt:

    Sorry, aber das ist der schlechteste Artikel aller Zeiten. 1. Was soll der Quatsch mit seinen wirren Definitionen von Sozialismus? Er erfindet sich einfach zusammen, was ihm gerade passt. Es hat null Zusammenhang zu z.B. Marx und bestätigt mich nur nochmehr darin, dass Sozialismus längst eine Religion geworden ist, wo man nur noch glaubt und nichts mehr weiss. 2. Warum genau braucht er jetzt eine Abgangsentschädigung? In all seiner sozialistischen Romantik hat er irgendwie vergessen uns zu erklären, warum sein Arbeitsverhältnis nicht wie jedes andere endet und er noch fett abzocken muss.

  21. Judith Papeth sagt:

    De Haller hat sich wählen lassen ohne im voraus klar zu machen das er die Politik der FMH umbauen wollte Richtung Staatlicher Sozialistischer Politik. Er hat die FMH wissentlich hinter das Licht geführt, und es ist ihm offensichtlich bis heute sich nicht bewusst was er angerichtet hat. Er hätte beinah geschafft die FMH Auseinanderbrechen zu lassen. Bei einem Gehalt von 400’000.- pro Jahr ohne wirtschaftlichen Risiken als FMH-Präsident lässt es sich sehr gut leben. Es gibt kaum Kollegen die nur in die Nähe von solchen Summen kommen. Er als Sozialist funktioniert nicht anders als die Abzocker

  22. Judith Papeth sagt:

    Die Summen sind nicht die gleichen wie bei denjenigen die von der Minder Initiative betroffen sind. Die Vorgehensweise schon. Königliche Saläre kassieren, das Schiff auf den fahren. Seine Kündigung wegen Unfähigkeit bekommen und noch einen goldenen Fallschirm hinterher. Und als Gipfel es auf Sozialist zu machen. Er hätte ja auch bei einem Einkommen das mehr als das doppelte darstellte als was er als Allgemeinarzt verdiente, ein bisschen Geld zurücklegen können. Übrigens hat er wieder eine Anstellung gefunden, war offensichtlich nicht so schwer…

  23. Dan sagt:

    Sozialist bedeutet im Sinne Jacques de Haller vorallem, dass man die Allgemeinheit moralisch und politisch korrekt abzockt. Er steht für einen staatlich korrumpierte Linke ohne Moral, die sich am System gesundstosst.

  24. Alfred Siffert sagt:

    Ja, sagen wir es so: vielleicht ist er ja ein guter Arzt… ps: Wenn es um Geld geht, sollte man nicht primär einen (falsch interpretierten) Sozialismus zitieren. Hier geht es um Ethik und Moral. Und ein Millionär wie de Haller in den Spuren von Vasella ist a priori ethisch und moralisch bereits höchst fragwürdig.

  25. Hanspeter Zürcher sagt:

    Ich meine es nicht so grimmig, wie es gleich schreiben werde; aber es ist schon auffallend, wie mager das jährliche Sammelergebnis vom Arbeiterhilfswerk Solidar Suisse ist. Viele Sozialisten sind Millionäre, aber der Geiz ist so gross, dass sie nicht einmal für ihr eigenes Hilfswerk in die Tasche greifen.

  26. Martin Frey sagt:

    Ein unerträgliches selbstbeweihräucherndes Pamphlet von de Haller. Sozialist zu sein bedeutet offenbar, völlig abgehoben von der Basis seine Ideen anderen auf undemokratische Weise oktroyieren zu wollen. Und sich dabei selbstgerecht ständig zu den besseren, edleren Menschen zu zählen. Sozialist zu sein heisst, keinen Sinn für Interessenskonflikte zu haben. Sozialist sein heisst auch, ständig die Neiddebatte zu bedienen, sich gegen ebendiese aber zu verwehren wenn es um eigene goldene Fallschirme geht. Hr. de Haller, Sozialist zu sein heisst auch, Privateigentum nicht zu respektieren! So what?

  27. Christian Weiss sagt:

    Sozialist zu sein, bedeutet einer totalitären, menschenverachtenden Gesinnung nachzuhängen, weshalb “Kreativität” und “Demokratie” unter Sozialisten nur hohle Begriffe sind. Niemals waren sozialistische Gesellschaften kreativ oder demokratisch. Mit einem Satz hat Jacques de Haller dann wieder recht: Dem Sozialismus gelingt es tatsächlich den Appetit der Stärksten zu zügeln. Den der Schwächsten allerdings auch. Mangel ist im Sozialismus System. Eigenwillige Logik ist auch sozialistisch: Was haben ungeladene Sturmgewehre mündiger Bürger zwischen 20 und 35 mit Jugendsuizid zu tun?

  28. Krausche sagt:

    Sozialist zu sein bedeutet, für eine Welt zu kämpfen, in der jede und jeder das werden und sein kann, was dem wahren Naturell dieser Person entspricht – unabhängig von irrelevanten Faktoren wie Ethnie, sozialer Schicht, Geschlecht etc. Es bedeutet nicht, die eigenen hohen Löhne zu verteidigen, Herr Haller! Wären Sie wirklich Sozialist, würden Sie einen Grossteil Ihres Lohnes an die umverteilen, die es nötiger als Sie haben! Nehmen Sie sich ein Beispiel an Leuten wie Peter Singer, die genau das tun, und jammern Sie hier nicht rum, sondern handeln Sie, wie Sie ja selber sagen.

    • Christian Weiss sagt:

      “Jeder kann sein, was seinem Naturell entspricht.” Das sind sozialistische Utopien, die sich in der Realität ins Gegenteil verkehren. Eine systemtreue und privilegierte Schicht kann mit staatlichen Geldern Tätigkeiten nachgehen, die im freien Wettbewerb keine Chance hätten. Grundsätzlich erfolgreiche Erwerbsformen werden als “volkszersetzend” verboten oder die Besitzer enteignet. Anders der Kapitalismus: Hier kann jeder das werden, das ihm die Sicherung seines Lebensunterhaltes erlaubt. Weil sich im Kapitalismus immer neue rentable Nischen bilden, werden die Perspektiven immer zahlreicher.

  29. Peter Weber sagt:

    sozialist war man gestern, die heutige politisch interessierte jugend ist libertär.

    • marius jakob sagt:

      Kapitalismus (privat oder staatlich) ist Geld mit Geld verdienen ohne echte Leistung. Ob Sozialismus oder Kapitalismus ist in dem Zusammhang egal. Viele füttern eine selbsternannte Elite durch. Wieviele Working Poors haben wir denn in der Schweiz? Geld ist ein Tauschmittel, nicht mehr und nicht weniger! In den Waren und Dienstleistungen, die wir konsumieren, sind bis zu 40% Zins enthalten. Diese nicht erarbeitenden Rentiten gehen zu Lasten der Arbeitenden. Die Realsozialisten hatten ihren Super Chrash Ende der 80-ziger, uns steht er noch bevor!

    • marius jakob sagt:

      Wollen wir in eine friedliche, nicht von Verteilungskämpfen und -Kriegen belastet Zukunft gehen, müssen wir uns vom heutigen Prinzip der Geldwirtschaft verabschieden. Geld im Sinne von Freigeld, demokratisch organisiert und verwaltet muss die Lösung sein. Die Schweiz hat eine gute Tradition der Genossenschaften und der Allmende, Geimschaftseigentum statt Kapitalismus ist die Zukunft, nicht Habgier und Besitzstand. Schaut doch bitte mal in die Geschichte. Abgangsentschädigungen, dass ich nicht lache, welcher Arbeiter und Angestellte hat das schon?! Der Libertäre Sozialismus hat Zukunft!

      • Christian Weiss sagt:

        “Schaut doch mal in die Geschichte!” Tu ich: Während Wohlstand, Gesundheit und Lebenserwartung der Menschen in den über 1000 Jahren des Lehnsystems und der rechtlichen Unfreiheit aller im Feudalismus nur dahin dümpelten, war mit Einführung einer marktwirtschaftlichen Ordnung, verbunden mit der Einführung der bürgerlichen Freiheiten, wie es zuerst in Grossbritannien, später auch in der Schweiz geschah, eine riesige Verbesserung der Lebensumstände möglich. Später folgte das sozialistische Experiment des Gemeingutes und der Planwirtschaft – mit katastrophalen Folgen. Ich bleib beim Kapitalismus.

        • marius jakob sagt:

          Danke…Wohlstand also für alle Menschen, ausser den 1’200’000’000 die kaum oder nichts zu essen haben. Und wenn Sie schon soweit zurückgehen, dann lesen Sie noch in der Bibel und im Koran zu Thema Zins nach! Im Weiteren wäre vielleicht die Zeit der Aufklärung interessant bis ins 19 Jhr…..etc etc. Und wenn Sie so fleissig zum Kapitalismus stehen, vergessen Sie bitte nicht, wenn wir alle den verlassen haben, dass der Letzte, das wären dann Sie, das Licht löscht.

          • Christian Weiss sagt:

            Die Lebenssituation der Menschen auf diesem Planeten hat sich in den vergangenen 150 Jahren massiv verbessert. Dass das dem Kapitalismus zu verdanken ist, schleckt keine Geiss weg. Der freie Wettbewerb hat nicht nur die finanzielle Situation, sondern in besonderem Masse auch die technologische Situation verbessert. Kapitalistische Staaten sind um ein x-faches erfolgreicher als all die kommunistischen Insel-”Paradiese” und Gottesstaaten und nur auf Korruption basierende Kleptokratien ohne Rechtsstaat. Schieben Sie die 1,2 Mrd. Hungernden denen in die Schuhe, die wirklich daran schuld sind.

  30. Pius Meier sagt:

    Das Problem ist nicht ob man Sozialist is oder nicht. Das Problem ist die Höhe der Abgangsentschädigung. Es sind ja eigentlich nicht 2 Jahressaläre, sondern soviel wie ein “normaler” Hausarzt in 4 Jahren verdient! Das ist meiner Meinung nach abgezockt.

  31. Christoph Studer sagt:

    “Solange im Keller ein Sturmgewehr liegt, braucht man an der Gesellschaft nichts zu verändern, welche durch ihr Tun Jugendliche in den Selbstmord treibt.” Doch es sind nicht nur die Sturmgewehre, welche die Gesellschaftsprobleme unschön wiedergeben. Leider ist die Denkweise, “der andere soll erst einmal tätig werden”, verbreitet, und man sucht nach Entschuldigungen für sein eigenes Nichtstun. Ich kann die Gesellschaft jetzt ‘besser’ machen und brauche nicht solche Argumente, um mein Versagen zu kaschieren.

    • Judith Papet sagt:

      Herr de Haller hat die Unterstützung der FMH zu der Waffenverbotsinitiative gegen den Willen der Ärztlichen Basis durchgeboxt. Damals hat er schön zu Papier gebracht wie wenig er von Basisdemokratie hält. Die Plebejer soll bitte nicht stören. Kann man sehr gut nachlesen in den Leserbriefen in der Ärztezeitung zu dieser Zeit. Die FMH für diesen Schwachsinn zu instrumentalisieren, hat nicht wenig zu seiner nicht Wiederwahl beigetragen. Wissenschaftlich ist der Zusammenhang ein Humbug und die Ärzte hatten sowieso nichts verloren in einer Abstimmung die so rechts/links polarisierend war.

  32. pit wenger sagt:

    Ich habe die sozialisten in meinem Leben eher negativ kennen gelernt wie im Buch “Das Liberale Gemüt: Die Psychologischen Ursachen für Politischen Wahnsinn” von Dr. Lyle Rossiter beschrieben. Selbst leben sie aus den Taschen der malochenden Arbeiter Klasse und dass nicht zu knapp und zusätzlich wird von ihnen auch noch möglichst viel ins Ausland verschenkt. Der schweizer darf keine Hilfe erwarten und muss selbst sehen wo er bleibt.

    Einen Auszug aus oberigem Buch gibt es hier http://www.forum-politik.at/t3522-gutmenschen-geisteskrank

    • marius jakob sagt:

      Ach was schätze ich die Liberalen. Nur haben sie ihr Prinzip der Freiheit nie zu Ende gedacht! Selbstverständlich bedarfs es in einer freien Gesellschaft auch freier Entscheidung, Selbsverantwortung, freier Zusammenarbeit und moralsicher Rechtsschaffenheit. Nur, wer das will, muss verstehen, dass die Akkumulation von Besitz genau das Gegenteil schafft. Die Herrschaft von Kapital bedeutet nichts anderes als die Einschränkung genau dessen, was sich die Liberalen auf die Fahne geschrieben haben, nämlich der Freiheit. Geisteskrank ist, wer das ignoriert.Und darin sind die Liberalen Weltmeister.

      • Christian Weiss sagt:

        Angesichts des Erfolgsausweises des Liberalismus sind Ihre Ausführungen echt zum Lachen. Tatsache ist, der Liberalismus – das Zusammenspiel von Selbstbestimmung, Marktwirtschaft und Demokratie – funktioniert. Je liberaler ein Staat, desto erfolgreicher. Und jene “böse” Herrschaft des Kapitals schränkt Ihre Freiheit und Selbstbestimmung überhaupt nicht ein. Im Gegenteil: Sie können jetzt sogar mittels der furchtbar bösen kommerziellen Erfindung des Internets Ihre abstrusen Theorien verbreiten, die 1000-fach widerlegt sind und Abermillionen von Menschen das Leben gekostet haben.

  33. Peter sagt:

    die heutige jugend sei, wenn politisch intressiert, libertär nicht sozialistisch, wird es nicht veröffentlicht. warum wohl? weil libertär weder rechts noch links ist, sich nicht so einfach schubladisieren lässt. die beschimpfungen politischen gegner wird aber tolleriert, wie aus den gross der obrigen kommentare entnommen werden kann. denn schubladisiert müssen sie alle werden, oder herr blog journalist ?!

  34. Patrick sagt:

    Fragen Sie Herrn Minder, was er von Abgangsentschädigungen hält.
    Ob Herr de Haller der Initiative zustimmen wird?

  35. Manfred Stierli sagt:

    Was wollen Sie eigentlich, Herr de Haller? Absolution für etwas, was Sie selber machen aber Anderen vorwerfen? Sie handeln und argumentieren genau gleich wie jeder andere, böser “Manager”…

  36. Georg Stamm sagt:

    Was soll an Herrn de Haller sozialistisch sein ? Allenfalls, dass er das Abgangsgeld mit der linken Hand an sich nimmt ? Früher hatte er vielleicht mal Ideale und trat deshalb der SP bei. Inzwischen ist die SP für ihn einfach zum politischen Transportvehikel verkommen. Die Ideale haben sich verflüchtigt, wie man sieht.

    • Marc Bachmann sagt:

      Die SP war und ist schon immer politisches Transportvehikel, um selber dorthin zu kommen, was man früher mit Verachtung bekämpft, nun aber daran selber geleckt hat, wie lecker der Geldtopf doch ist.

  37. Reto Gall sagt:

    Dr. Haller, der heilige Messias mit dem Cüplisozialisten-Bibel Knaller!! Hoch lebe er…..Links wählen ist Religion….und darin liegt schon das Problem, rational funktioniert der Sozi nur bedingt….

    • iskra sagt:

      Wenn Dr. de Haller sagt, er sei ein Sozialist, so heisst das noch gar nichts. Es ist auch kein Werturteil über den Sozialismus. Aber vielleicht ist de Haller einfach ein Sozialdemokrat, aber kein Sozialist.

  38. Rolf Fritz sagt:

    Vor dem Geld sind Alle gleich, unabhängig vom Parteibuch oder Ideologie

  39. In der Privatwirtschaft sind Abgangsentschädigungen von x-Millionen üblich. Davon kann im Fall de Haller keine Rede sein. Wenn ein Arzt seine Praxis aufgibt, um ein politisches Amt zu übernehmen, ist es nur fair, ihm nach seinem Rücktritt einen Neuanfang zu ermöglichen. Viele haben sich noch nicht damit abgefunden, dass auch Linke hoch qualifizierte Berufe ausüben können – mit entsprechend Entlohnung. Wie bescheuert, dann von Cupli-Sozialismus zu sprechen. Na ja, es tut halt weh, wenn man es trotz patriotischer Gesinnung selbst zu wenig hat, zu weniger jedenfalls als linke Akademiker..

  40. In der Privatwirtschaft sind Abgangsentschädigungen von x-Millionen üblich. Davon kann im Fall de Haller keine Rede sein. Wenn ein Arzt seine Praxis aufgibt, um ein politisches Amt zu übernehmen, ist es nur fair, ihm nach seinem Rücktritt einen Neuanfang zu ermöglichen. Viele haben sich noch nicht damit abgefunden, dass auch Linke hoch qualifizierte Berufe ausüben können – mit entsprechend Entlohnung. Wie bescheuert, dann von Cupli-Sozialismus zu sprechen. Na ja, es tut halt weh, wenn man es trotz patriotischer Gesinnung selbst zu wenig bebracht hat, zu weniger jedenfalls als linke Akademiker.

  41. Daniela sagt:

    Die FMH Statuten sehen eine solche Abgangsentschädigung regulär vor. Es ist nicht einzusehen, wieso Herrn de Haller ein vertraglich vereinbarter Lohnteil nicht zustehen sollte. Wenn schon, müsste man die FMH kritisch hinterfragen. Hier hört aber mein Verständnis auf. Wieso nimmt er an, dass andere von ihm einen Verzicht aufgrund seiner Parteizugehörigkeit erwarten? Was sollen die salbungsvollen Sozialistensprüche? Er war offensichtlich in seiner Funktion umstritten und benutzt den Blog nochmals zum missglückten Rundumschlag gegen ehemalige Kollegen. Äusserst plump. Si tacuisses, …

  42. Daniel Münger sagt:

    Sozialist zu sein, bedeutet demzufolge nichts anderes, als die Menschheit als solches zu schwächen, indem man der Natur ein Schnippchen schlägt, und die, die nicht überleben könnten, krampfhaft mitzieht oder gar fördert! Fazit: Sozialisten sind asozial!

  43. Thomas Marthaler sagt:

    Haller schied nach achtjähriger Tätigkeit nicht freiwillig aus seinem Amt er wurde abgewählt. Man mag die Abfindung als etwas hoch empfinden, doch wurde sie von den Mitgliedern der FMH bestimmt und auch bezahlt. Im Unterschied zu den Millionenabfindungen in der Finanzindustrie. Politisch interessant finde ich den Ansatz, dass es wenig bringt, die Patienten mit Medikamenten vollzustopfen, wenn diese an ihren Arbeitsbedingen leiden oder dass es wenig bringe, am Gesundheitssystem herumzudoktern, solange die Krankenkassen an ihren Pründen hängen. Eine Einheitskasse wird helfen Kosten zu senken.

  44. Umberto sagt:

    Haller ist das typische Schwemmgut in einer saturierten schweizerischen Wohlstandsgesellschaft, die schon lange keine Ahnung mehr von Leistung haben. Wie konnte dieser Aerzteverband einen solchen Blender an die Spitze wählen. Zum Glück haben der grössere Teil der Wähler fürs Parlament Sachverstand bewiesen. Und es bilden sich auch immer mehr solcher “sozialen” Abzocker in der Verwaltung, Leitung von Staatsbetrieben, Verbänden etc. Die Feudalwirtschaft hat schon längst in gewissen Teilen der Wirtschaft und Verwaltung Einzug gehalten.

  45. Jürg Wehrlin sagt:

    Jeder, der mehr als das Existenzminimum verdient und sich Sozialist nennt, müsste gezwunge werden, die Diefferenz der Algemeinheit zur Verfügung zu stellen. Wir hätten im Nu keine Sozis mehr.

  46. Peter Balsiger sagt:

    …denn Geld ist symbolisch aufgeladen. Das ist ja wohl der grösste Unsinn, den ich je vernommen habe. Entspricht aber 1:1 linkem Gedankengut. Völlig abgehoben, sei es dass die unsägliche Drangsaliererei gegen Reiche UND Mittelstand dann aber päpstlicher als der Papst wenn es um die eigenen Pfründe geht. Die Linke ist mindestens so verlogen, wie diejenigen, welche sie permanent beschiesst. Deshalbwird für den gemeinen Arbeiter in der Schweiz, genannt Mittelstand, auch nichts mehr getan ausser Geld abknöpfen. Sie sind nur noch für die Asylindustrie da.

  47. r.meier sagt:

    sozial eingestellte menschen gibt es bestimmt nicht bei sp und grün,jedenfalls nicht bei politikern dieser beiden parteien,denn von soziali zu reden,heisst nicht unbedingt,sozial zu sein,herr de haller zeigt in diesem bericht,dass seine denkweise und handeln,ganz einfach gesagt,kapitalistisch ist,

  48. Heinz Greger sagt:

    Cool all diese Kommentare hier – bin positiv überrascht. Der Schweizer ist offenbar doch noch nicht verblödet, allen Versuchen von rechts, links und von der Mitte zum Trotz. Ja, die Minder-Initiative holt hoffentlich ein paar von den Jungens von ihrem hohen Tron. Vielleicht der Start in eine neue, glücklichere Aera? Diese nimmersatten Abzocker müssen einfach gestoppt werden.

  49. Marius Lohri sagt:

    Sozialismus ist, wenn der Gymnasiallehrer zusammen mit der Hilfskrankenschwester für eine 5%-ige Lohnerhöhung demonstriert.

  50. Christoph sagt:

    Normale Arbeitnehmer bekommen auch keine Abgangsentschädigung. Weshalb dann das Mangement? Ich wäre auch gesünder, wenn die Sozialhilfe angemessen wäre. Mir fehlen jeden Tag 50 Gramm Proteine, trotz dessen, dass ich täglich Zwei Shakes zu mir nehme. Das macht mich auch krank. Langsam und schleichend.
    Von wegen Sozialismus… Bürokratie und egomanische Ausreden.

  51. Edith Habermann sagt:

    Im Vergleich zu diesem Vorzeige Sozialisten ist Vasella schon fast ein Waisenknabe. Die Sozialdemokraten fordern dauernd höhere Steuern, Gebühren, Abgaben und Solidaritätsbeiträge, um sich damit die eigenen Taschen zu füllen. Einfach widerlich diese Gutmenschen!

  52. Heulsuse sagt:

    Als Arzt muss ich mir ernsthaft überlegen, die FMH-Mitgliedschaft, welche für manche Fachtitel leider eine Pflichtmitgliedschaft ist, trotzdem unverzüglich zu kündigen. Dass ich diesem Kollegen meine Mitgliedsbeiträge dermassen in den Rachen werfe, war mir nicht bewusst.

  53. Anton Schneider sagt:

    “uneingeschränkte Kreativität ausleben”…..”ohne finanzielle Barrieren”! ….”warum jemanden vor Sizid bewahren, wenn der CHer das Sturmgewehr im Keller hat. Herr Drr. Haller gibt in diesem Blog mit Beispielen das abstruse Verhalten und Verständnis der Cüpli-Sozialisten zum besten. Dieses erleben wir tagtäglich in der Politik. Ein weiterer Kommentar dieses NIE funktionierenden Weltbildes Bedarf keiner weiteren Kommentare meinerseits.

  54. CB sagt:

    Dies ist ein seltsam weinerlicher Blogeintrag!

    Zuerst erklärt Herr Haller uns, was er unter “Sozialist sein” versteht. Andere mögen das anders sehen – egal: er versteht es so, und identifitiert sich damit. Und es ist ja toll, wenn jemand ernsthaft versucht, solche Werte nicht nur zu deklarieren, sondern auch zu leben. Dass er das in der Regel versucht nehme ich mal an.

    Er will aber auch von der Welt genau so gesehen werden! Und da ist dann das Problem: Sein Bild vom Ideal-Sozialisten passt halt schlecht zum gedankenlosen Abkassierer – und es nervt ihn dass das auch andere merken…

  55. Herbert Ott sagt:

    Sozialist zu sein heisst: Den Kapitalismuss abschaffen … aber nicht für sich selbst! Paradebeistpiel ist ex BR Leuenberger (Implenia).

  56. Georg Merkl sagt:

    Laut Angaben der FMH ist das Präsidentenamt ein Vollamt, das heisst eine Vollzeitstelle. Das bedeutet, dass man während man Präsident ist seine Arztpraxis aufgeben muss und die Patienten (Stammkunden) inzwischen zu anderen Ärzten gehen und vielleicht auch für immer dort bleiben. Es liegt doch nur in der Natur der Sache, dass es nach Aufgabe des Amts längere Zeit dauert bis man wieder neue Patienten in eine neue Arztpraxis bekommt und genug verdient um nach Mietkosten keine Verluste mehr zu schreiben. Es verwundert also nicht, dass man für die Übergangszeit eine Abgangsentschädigung bekommt.

    • Judith Papeth sagt:

      Aber Hallo, Er hat während 8 Jahren mehr als das zweifache verdient, als er als allgemein Arzt in GE verdienen konnte (wenn er die Patienten nicht abzockt). Das sind 1.6 Millionen die er auf die Seite hätte legen können bei gleichem Lebenstandard. Das reicht mehr als genug um falls abgewählt sich eine neur Existenz auf zu bauen. Die Unmöglichkeit liegt darin das er die Ärzteschaft einfach über das Ohr gehauen hat und anstatt für die Ärzte zu kämpfen ein SP Programm durchgezogen hat. Er war das schlimmste was de FMH passiern konnte und dafür kassiert er noch am Schluss nochmals Geld.

  57. Georg Merkl sagt:

    Denn ohne eine solche Abgangsentschädigung würde doch kein Arzt seine Arztpraxis aufgeben und vollzeitlich Präsident der FMH werden, wenn er weiss, dass er nach dem Ablauf seiner Amtszeit als Präsident monate- oder jahrelang Verluste schreibt. Auch wenn ein Arzt vorher in einem Spital angestellt war und eine Chefunktion hatte, kann es mindestens monatelang dauern bis man wieder eine gleichwertige Stelle gefunden hat. Die Arbeitslosenversicherung bezahlt aber eine wesentlich tiefere Arbeitslosenentschädigung als einen Kaderlohn. Wer also den Präsidentenjob verliert zahlt finanziell sosnt drauf.

    • Marthaler Thomas sagt:

      Georg Merkl, Ihr Kommentar ist der einzig nachvollziehbare. Ich weiss nicht, wo der Rest der Kommentatoren lebt. Vermutlich vernebelt, der, zugegebenrmassen, anständige Lohn eines Arztes den Schreibern vollends den Verstand. Die Vergleiche mit den Abzockern ist Blödsinn, weil ein Arzt mit einer Allgemeinpraxis tagtäglich seinen Mann stellen muss und die Ansprüche der Patienten, Angestellten und Krankenkassen befriedigen muss, damit er seinen Lohn verdient.

  58. Dobela sagt:

    Gehalt, Herr Haller, ist das was man bekommt, wenn man arbeitet. Abgangsentschädigung ist Geld, das man sich nicht verdient hat oder man bekommt es, weil man jemand loswerden will. Sie können wählen.

  59. Joerg Hanspeter sagt:

    Von einem Arzt verlange ich eigentlich, dass er versucht, die Gründe für Selbstmord zu ermitteln und nicht einfach die Schiene “billige Propagande gegen Abgabe der Armeewaffe” führt. Einerseits will er bei Krankheiten den Grund finden (Arbeitsbedingungen usw.), was ich richtig finde, aber bei Selbstmorden ist dann einfach die Waffe schuld. Der Mann widerspricht sich selber in einem Artikel.

  60. Yves Namel sagt:

    Herr de Haller legt hier beredtes und peinliches Zeugnis seiner unglaublich grossen Arroganz ab. Der Mann weiss, wie die Welt tickt, wie man “die” Realität zu verstehen hat und welche Lösungen die “richtigen” wären. Chapeau! Wäre er vielleicht etwas weniger Sozialist und etwas mehr Mensch, würde er sich möglicherweise grösserer Zurückhaltung auferlegen in seinem Urteil. Er würde in Rechnung stellen, dass er möglicherweise nicht alles weiss und dass seine Sicht nur eine unter Vielen ist. Aber nein, der Zweifel behelligt ihn nicht. Nur folgerichtig, wenn ein solches Genie abzockt. Was wollt Ihr?

  61. Jan Holler sagt:

    Sie sind kein Sozi, Herr de Haller und darum wurden Sie auch nicht in den NR gewählt. Und Ihr Versuch hier zu rechtfertigen, warum Sie gegen 1 Million Abgangsentschädigung erhalten sollen (inkl. Pensionskassenbeiträgen) ist auch nicht gelungen. Ihr Seitenhieb gegen diejenigen, die Sie als Präsident der FMH abwählten, kommt ebenfalls schlecht an. – Kassieren Sie einfach und schweigen Sie. Sie gehören viel mehr in die Sparte Abzocker, als dass man Ihnen den Sozi abnehmen würde.
    Übrigens: Wenn Sie es hier nicht geschrieben hätten, wüssten viele gar nicht, dass Sie nun abzocken, ein Eigengoal.

  62. Bruno Bänninger sagt:

    Auf die gestellte Frage “Was heisst es Sozialist zu sein?” gibt es eine Reihe Antworten. Denkt am an einige führende Sozialisten in unserer Politik denkt man: ” Ah ja! Sozialist sein und viel Geld verdienen”. Denkt man die vielen Wirrkopfe z.B. bei den Jungsozis heisst die Antwort: “Der erste Sozialist war Kolumbus. Er wusste auch nicht, wohin die Reise geht. Denkt man die Oekonomen- Sozis in den Gewerksachaften heisst die Antwort: “Für die Sozis ist es ein Laster Gewinne zu erzielen, aber es ist kein Laster Verluste zu machen.”

  63. Herzog Michèle sagt:

    Bonjour Monsieur,
    Dans la vie, nos actes doivent correspondre à nos idéaux. Même si les tentations sont grandes …
    Bonne journée.

    • Mathilde Lavenex sagt:

      Vous avez tout à fait raison, Madame. Je m’interroge simplement sur la pertinence de votre remarque à propos de ce sujet précis : à ma connaissance, les actes de M. de Haller ont toujours et en tout point correspondu à ses idéeaux. Et je ne vois pas très bien ce que son salaire vient faire là-dedans…

  64. QueFaire sagt:

    Un peu de cavier Monsieur Haller? Les médecins de chez nous font ce métier pour l’argent avant tout. Combien de prescriptions inutiles, d’examens de confort, de tests facultatifs au nom du sacro-saint “Mais pas de soucis, l’assurance vous (enfin, me) rembourse!”? Lamentable et déprimant.

  65. Amusé sagt:

    Le socialisme c’est que l’argent c’est mal (enfin, chez les autres).

  66. QueFaire sagt:

    Marrant comme lorsque l’assurance commence à rembourser certaines prestations, celles-ci explosent mystérieusement l’année qui suit… Eh oui, car en matière de prscritptions et d’examens, c’est aussi tellement plus beau quand c’est inutile (enfin, tant que c’est remboursé…)!

  67. Marc L. sagt:

    Etre socialiste c’est surtout essayer de passer des paroles aux actes ce que vous ne faîtes assurément pas. N’est-ce pas être socialiste que de dénoncer les trop grosses fortunes, de cadrer les patrons justement, de mieux répartir les richesses ?… Faîtes ce que je dis pas ce que je fais…. Se faire très discret serait plus judicieux car là, vous donnez des points à ceux que vous combattez.

  68. Luis Jembert sagt:

    Bonjour M. de Haller. Tout d’abord, merci d’avoir rendu public votre indemnité de départ et de créer le débat sur ces parachutes dorés. Une indemnité de départ de plus de 1 millions de francs est une indécence.Votre secteur est financé par un modèle de solidarité, dont nous portons tous le fardeau. Le fondement du socialisme, c’est la responsabilité ET la solidarité. Le travail de médecin est exigeant mais de nombreux métiers le sont. J’espère qu’une future initiative Minder viendra limiter vos scandaleux salaires, financés par les malades de ce pays.

  69. Judith Papet sagt:

    Précisons quand même une chose. Le salaire de Monsieur de Haller n’a pas été payé par les patients, mais par les cotisations (très élevées) à la FMH des médecins. Ça ne change rien sur le fond du problème, du personnage qui a honteusement trompé ses collègues et de plus a l’indécence d’essayer de justifier son indemnité de départ sur ce blog avec des arguments larmoyants. Le sommet est de cracher sur ses collègues puisque lui seul connait et détient la vérité. Je suis d’accord de bien payer un président, mais quelqu’un qui nous représente et pas un pantin du PS ou d’un autre parti.

  70. “Aus dem offenkundigen Versagen des historischen Liberalismus erwuchs die sozialistische Bewegung mit dem Ziel, die missbrauchten Freiheitsrechte einzuschränken zugunsten der Gesamtheit und besonders zugunsten der wirtschaftlich Schwachen. Diese Zielsetzung beruht jedoch auf einem Denkfehler; denn der historische Liberalismus versagte nicht, weil er zuviel, sondern weil er zuwenig Freiheit verwirklichte.”

    Dr. Ernst Winkler (“Theorie der Natürlichen Wirtschaftsordnung”, 1952)

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/personliche-freiheit-und-sozialordnung.html

  71. Marcus Lang sagt:

    Also mir ist eigentlich unverständlich, dass Herr Haller nicht versteht, dass seine Abgangsentschädigung anderen sauer aufstösst.
    Aber wenn er dazu das gleich Verständnis hat wie zum Begriff sozial, dann erklärt sich das wohl. Denn “sozial” heisst eigentlich : “bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingung des Zusammenlebens”.
    Was das mit dem von ihm beschriebene Sozialismus und mit seiner Abgangsentschädigung zu tun hat ?

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